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Foto: Privat

Durch Speiseröhrenverengung kann er keine Nahrung zu sich nehmen

Ohne schnelle OP droht Artem der qualvolle Hungertod

Ziel: in Bearbeitung

Können Ärzte in Stuttgart den kleinen Artem (1) vor einem qualvollen, langsamen Hungertod retten?

Der Junge aus der Ukraine leidet an einer seltenen Erkrankung der Speiseröhre. Sie ist stark verengt. Jeder Bissen, den er zu sich nimmt, bereitet ihm Höllenqualen. Meist kann er die Nahrung auch nicht bei sich behalten und muss sich ständig übergeben. Die Folge: Der Junge wiegt gerade mal 2,5 Kilo und wird von Tag zu Tag schwächer.

Mutter Natalia (21), die Artem und seine Schwester Ksenia allein erzieht, ist tief verzweifelt. „Mein Kind hat kaum noch Kraft. Er verkümmert immer mehr. Artem kann nicht allein sein Köpfchen halten, nicht sitzen. Nicht mal sein kleines Lieblingsspielzeug kann er lange in der Hand halten. Sein Körper ist durch die Unterernährung so reduziert, sodass Artem auch keine Widerstandskräfte mehr hat. Jede kleine Infektion kann in diesem Zustand seinen Tod bedeuten.“

Mehr als ein halbes Jahr verbrachte der kleine Junge bisher im Krankenhaus. Er wurde bereits drei Mal operiert – doch den Ärzten in der Ukraine ist es nicht gelungen, die Speiseröhre dauerhaft zu weiten.

Nur eine komplizierte OP kann das Leben von Artem noch retten. Doch in Odessa sehen die Ärzte keine Möglichkeit, den Eingriff durchzuführen. Ihnen fehlt es an Erfahrung und auch an der notwendigen medizinischen Ausrüstung. Deshalb nahm die Mutter Kontakt mit dem Uniklinikum Stuttgart auf. Hier gibt es Spezialisten, die gute Chancen sehen, dass Artems Leben gerettet werden kann, wenn die Behandlung so schnell wie möglich eingeleitet wird.

Wie immer aber ist der Behandlungbeginn davon abhängig, ob die OP-Kosten vollständig gedeckt sind. Ausländische Patienten müssen die Kosten vollumfänglich privat bezahlen, da sie nicht in Deutschland versichert sind und so auch keine Krankenkasse eintreten kann.

Für Natalia, die sich nichts sehnlicher wünscht, als dass ihr Kind endlich ohne Schmerzen aufwachsen kann, ist die Rettung von Artem nicht zu bezahlen. Sie hat gerade mal 190 Euro im Monat zur Verfügung, die sie für den Lebensunterhalt für sich und ihre Kinder braucht.

Glücklicherweise haben sich bereits einige Privatspender gefunden und auch „Ein Herz für Kinder“ erklärte sich bereit, einen Teil der Behandlungskosten zu übernehmen, damit Artem so schnell wie möglich nach Stuttgart kommen und gerettet werden kann.

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