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Foto: Privat

Arlind (3) hat Krebs

Er wird jeden Tag schwächer

Ziel: in Bearbeitung

Er krümmt sich vor Schmerzen, sein kleiner Körper ist ausgezehrt, er kann nicht mehr allein atmen. Verzweifelt kämpft Arlind im Kosovo gegen den Krebs, der ihn von Tag zu Tag mehr schwächt.

Jasmina (32) ist tief verzweifelt. Hilflos muss sie zusehen, wie es ihrem geliebten Sohn immer schlechter geht. Auch die Ärzte im Kosovo sind ratlos. Sie wissen, dass eine kombinierte Strahlen- und Chemotherapie Arlinds Leben retten könnte. Doch im Kosovo gibt es dafür nicht die entsprechend notwendigen medizinsichen Geräte. So können sie nur versuchen, seinen Zustand einigermaßen stabil zu halten.

Rückblick: Anfang des Jahres klagte der Junge immer wieder über starke Schmerzen im Bauch. Jasmina suchte sofort mit ihrem Sohn eine Arzt auf. Seine Diagnose: niederschmetternd! Neuroblastom Stadium IV.

Weil die Kliniken im Kosovo nicht über die notwendige medizinische Ausstattung verfügen, die für die komplzierte Operation im Bauch gebraucht wird, wurde Arlind an ein Krankenhaus in Belgrad (Serbien) verlegt. Hier konnte der Eingriff erfolgreich durchgeführt werden, allerdings konnte der Turmor aufgrund seiner Größe und Lage nicht vollständig entfernt werden.

Jetzt braucht er so schnell wie möglich eine kombierte Chemo- und Strahlentherapie. Da kein Arzt in seiner Heimat die Weiterbehandlung gewährleisten kann, haben Verwandte aus Deutschland Kontakt mit dem Universitätsklinikum Bonn aufgenommen.

Die Ärzte aus Bonn stehen den Kollegen im Kosovo derzeit beratend zur Seite und raten dringend, die Behandlung so schnell wie möglich zu beginnen, da die Tumorreste weiter aktiv sind.

Vor Behandlungsbeginn muss allerdings die Finanzierung gesichert sein und das stellt die Eltern vor ein unlösbares Problem. Ihnen stehen im Monat 70 Euro zur Verfügung, das reicht nicht mal um den Lebensunterhalt zu sichern.

„Ein Herz für Kinder“ erklärte sich in dieser Notsituation bereit, dem Jungen zu helfen und übernimmt einen Teil der Behandlungkosten. Durch einen privaten Spender konnte auch die noch fehlende Summe gedeckt werden, sodass nun endlich Arlinds Behandlung beginnen und sein Leben gerettet werden kann.

 

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