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Foto: Privat

KREBS!

Ohne Lebertransplantation stirbt Valeria (3)

Ziel: in Bearbeitung

Kleine Valeria (3), was musst du durchstehen! Mit einem Jahr erkrankte das Mädchen mit den braunen Knopfaugen an Leberkrebs. Viele Operationen und eine monatelange Chemotherpie liegen hinter. Besonders dramatisch: Durch infiziertes Spenderblut erkrankte das Mädchen aus der Ukraine auch noch an Hepatits B – ihr Genesungsprozess wurde dadurch zusätzlich erschwert.

Irina (27): „Meine Kleine war so tapfer, es ist ein Wunder, das sie das alles überlebt hat.“

Derzeit ist Valeria tumorfrei – die Ärzte gehen davon aus, dass der Krebs besiegt ist. Doch die gesundheitlichen Probleme des Kindes sind unverändert lebensbedrohlich. Plötzlich wurde Valerias Haut ganz gelb. Sie konnte nicht mehr richtig essen und wurde zunehmend nervös. Die ukrainischen Ärzte vermuteten als Ursache dafür die Hepatitis und glaubten, die Situation mit Medikamenten in den Griff zu bekommen.

Trotz der Behandlung verbesserte sich Valerias Zustand nicht – es wurde immer schlimmer. Viel zu spät wurden weitere Untersuchungen veranlasst, durch die schließlich festgestellt wurde, dass sich durch die Krebsbehandlung die Leber verändert hat. In dem Organ kam es zu Verengungen, durch die die Leber nicht mehr richtig arbeitet.

Ihre einzige Rettung ist jetzt nur noch eine Lebertransplantation.

Da die Eltern und kein Verwandter als Spender in Frage kommen, muss die Transplantation im Ausland durchgeführt werden. Irina nahm deshalb Kontakt mit Universitätsklinikum Saint-Luc in Belgien auf. Nach Voruntersuchungen waren die Ärzte zunächst sehr optimistisch, Valerias Leber noch retten zu können. Doch schließlich stellte sich heraus, dass Valerias Leber durch die Krebserkrankung zu lange gelitten hat und sie inzwischen an einer Leberzhirrose erkrankt ist.

Sofort begann die Suche nach einem passenden Lebend-Spender, der nach einigen Wochen gefunden werden konnte.

Das größte Problem war nun die Finanzierung der Behandlung: Die OP-Kosten überstiegen bei Weitem die finanziellen Möglichkeiten der Eltern, denen im Monat gerade mal 300 Euro zur Verfügung stehen, die sie zur Sicherung des Lebensunterhalts benötigen. Durch Spendenaktionen konnte bereits ein kleiner Teil der benötigten Geldes gesammelt werden.

Irina ist verzweifelt: „Das Leben und die Gesundheit meines Kindes hängen vom Geld ab. Ich kann nichts anderes für meine Kleine tun, als um Hilfe und Unterstützung zu flehen.“

In dieser Not erklärte sich „Ein Herz für Kinder“ sofort bereit, sich an den Behandlungskosten zu beteiligen. Glücklicherweise haben sich weitere Spender gefunden, sodass nun die Finanzierung gesichert ist. Valeria wird Mitte Dezember in Belgien operiert. Wenn alles gut verläuft steht einer vollständigen Genesung nichts mehr im Wege.

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