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Foto: Privat

Anna (4)

Schweizer Ärzte wollen ihr Augenlicht retten

Ganz eng schmiegt sich die kleine Anna (4) an ihren Kuschelbär. Sie lächelt fröhlich – auf den ersten Blick ist dem Mädchen nicht anzusehen, dass sie mit nur vier Jahren gegen eine schwere, lebensbedrohliche Erkrankung kämpfen muss.

Das Kind aus der Ukraine leidet an einem Retinoblastom. Nur durch Zufall entdecken die Eltern die Augenkrebs-Erkrankung.

Kateryna (29) und Oleksii (33) machten immer wieder Fotos von ihrem kleinen Sonnenschein und entdeckten auf den Bildern in der Pupille weiße Punkte. Den Eltern erschien das merkwürdig. Deshalb suchten sie einen Arzt auf, der sie mit der Schock-Diagnose Krebs konfrontierte. Noch schlimmer aber war für die Eltern, dass die Ärzte keine andere Behandlungsalternative sahen, als das betroffene Auge zu entfernen.

Kateryna und Oleksii wollten sich nicht damiit abfinden, dass ihrem kleinen Mädchen das Augenlicht genommen werden soll. Deshalb suchten sie weltweit nach Spezialisten, die andere Behandlungsoptionen anbieten, durch die das Auge gerettet werden kann.

Schließlich erklärte sich das Hopital Ophtalmique Jules-Gonin in Lausanne (Schweiz) bereit, Anna aufzunehmen und zu behandeln, ohne dass dabei das Auge entfernt werden muss. Dazu sind mehrere Behandlungseinheiten notwendig. Für den Behandlungsbeginn konnte die Familie das Geld aufbringen, jetzt ist der Betrag jedoch verbraucht. Es sind weitere Chemotherapieblöcke geplant, die die Eltern nicht mehr bezahlen können.

Deshalb erklärte sich „Ein Herz für Kinder“ bereit, die Kosten für den nächsten Chemo-Block zu übernehmen, damit Anna weiterbehandelt werden und den Krebs besiegen kann.

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