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Münchener Kids freuen sich

Ein neues Montessori-Haus

Im Montessori-Kinderhaus werden die kleinen Gäste ganzheitlich gefördert

Einige Bezirke im Osten Münchens gehören zu sozialen Brennpunkten. Hier wachsen Kinder unter schwierigen Bedingungen in Notunterkünften oder Sozialwohnungen auf.

Michaela Cheema, Initiatorin und Gründerin der Montessoriarbeit im Münchener Hasenbergl, möchte die Kinder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützen, zu sozialen Wesen erziehen und auf die Anforderungen unserer Leistungsgesellschaft vorbereiten.

1998 hat sie mit einer kleinen Krabbelgruppe begonnen und eröffnete dann 1999 das Internationale Montessori Kinderhaus in der Wintersteinstraße.

Am Ende der Förderung durch das Kinderhaus soll das Kind fähig und bereit sein, eine Regelschule mit Erfolg zu besuchen.

Grundlage der Arbeit von Michaela Cheema und ihrem Team ist die Pädagogik von Maria Montessori. Sie geht davon aus, dass das Kind über einen inneren Bauplan verfügt. Dieser Bauplan entfaltet sich während der sensiblen Perioden, in denen das Kind für bestimmte Lerninhalte ein besonderes Interesse zeigt und sie mit Freude und Leichtigkeit aufnimmt.

Die Umgebung ist auf das Wesen, die Eigenart und die Bedürfnisse von Kindern abgestimmt und ermöglicht es dem Kind, weitgehend selbstständig zu arbeiten, die Welt besser zu erfassen und zu verstehen sowie sich bestimmte Fähigkeiten und Fertigkeiten anzueignen. Außerdem trägt die Montessori-Pädagogik dazu bei, dass das Kind bereits vor Schuleintritt Schreiben, Lesen und Rechnen lernen kann.

Die Kapazitäten des Kinderhauses in der Wintersteinstraße sind längst erschöpft. Deshalb beschließt Michaela Cheema ein weiteres Haus zu eröffnen, um so noch mehr sozial benachteiligten Kindern die Chance zu geben, individuell und gezielt gefördert zu werden.

Dafür hat sie in der Pertisaustraße ein Haus angemietet, das allerdings renovierungsbedürftig ist und kindergerecht umgestaltet werden muss.

„Ein Herz für Kinder“ unterstützt die engagierte Münchnerin, damit sie ihren Traum vom zweiten Kinderhaus wahr werden lassen kann.

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„Ein Herz für Kinder“

Die Idee

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