Der kleine Junge leidet am Down-Syndrom
Das Schicksal des kleinen Jaycen rührt Millionen
Das bewegende Schicksal von Jaycen
Der kleine Jaycen mit seiner MutterDas Schicksal des kleinen Jaycen (1) bewegte während der großen „Ein Herz für Kinder“-Jubiläums-Gala Moderator Thomas Gottschalk und Millionen Fernsehzuschauer.
Der Junge aus Langenfeld (NRW) hat das Downsyndrom. Für seine Mutter Marion war diese Nachricht bei Jaycens Geburt ein Schock. „Man denkt, die ganze Welt ist zu Ende. Ich musste mich verabschieden von dem gesunden Kind, das ich erwartet hatte."
Doch Jaycens Mutter zauderte nicht, sie liebt ihren Sohn wie er ist.
Und sie kämpft seit seiner Geburt um die sogenannte Doman-Therapie, die es so nur in Amerika gibt. Mit ihr können bei Gen-Defekten wie dem Downsyndrom durch regelmäßiges und intensives Training wesentliche Behandlungserfolge erzielt werden.
Nun ist Jaycen der Therapie so nah wie nie! Denn „Ein Herz für Kinder“ will der Familie helfen.
Wenn Sie weitere Informationen über die Doman-Therapie bekommen möchten, können Sie sich direkt an folgende Kontaktadresse wenden:
The Institutes for the Achievement of Human Potential
8801 Stenton Avenue
Wyndmoor, PA 19038
USA
Telephone: (215) 233-2050
Fax: 215-233-9312
E-Mail: institutes@iahp.org
http://www.iahp.org
Infos in deutscher Sprache auch über: http://www.das-hirnverletzte-kind.de/
Zudem wird die Doman-Therapie auch in Italien angeboten.
Wir bitten Sie, persönlich mit dem Institut in Kontakt zu treten und zu besprechen, ob Ihr Kind für diese Therapie geeignet ist. Sollten Sie sich für diese Therapie entscheiden, können Sie gerne einen Antrag auf finanzielle Unterstützung bei „Ein Herz für Kinder“ stellen.
Jaycen hat nach der Doman-Therapie viele Fortschritte gemachtInzwischen hat Jaycen mit der Doman-Therapie begonnen. Hier ein Brief der Familie:
„Plötzlich und unerwartet stürzte es vor eineinhalb Jahren auf uns ein: das Ergebnis des Gentests – Down-Syndrom. Der Boden unter unseren Füßen fing an zu wackeln und der Wunsch, dass das alles nicht wahr sein sollte, war gemischt mit tiefer Trauer.
Seitdem ist eine Menge Zeit vergangen. Zeit in der wir gelernt haben alles neu zu ordnen und unseren eigenen Weg zu gehen.
Dank der Unterstützung von „Ein Herz für Kinder” können wir mit unserem Sohn Jaycen die Doman-Therapie durchführen.
Das wir hierbei auch auf Kritik stoßen würden, daran hätten wir im Traum nicht gedacht: Ja, wir haben eingesehen, dass unser Sohn das Down-Syndrom hat. Nein, wir haben nicht vor ihm das überzählige Chromosom einfach raus zu schneiden. Ja, wir wissen, dass unser Sohn nicht krank ist, sondern nur behindert. Nein, wir hoffen nicht auf Heilung (er ist ja nicht krank!), wir hoffen nur auf eine Gleichstellung mit Gleichaltrigen durch Förderung (er ist ja „nur” behindert!).
Aber wir hätten auch im Traum nicht daran gedacht, was wir alles Positives damit erreichen können:
Jaycen hat in den letzten Monaten deutliche Fortschritte in allen geförderten Bereichen gemacht. Er versteht sehr viele Wörter und viele kurze Sätze und kann selbst schon ein paar Worte sprechen. Er kann einzelne Wörter und auch kurze Sätze „lesen”. Auch seine Mobilität hat sich deutlich verbessert. Jaycen kann jetzt krabbeln und läuft die ersten Schritte an der Hand.
Auch in seiner Wahrnehmung und im feinmotorischen Bereich hat sich Jaycen deutlich verbessert. Beispielsweise kann er Gegenstände ertasten ohne sie zu sehen, arbeitet mit beidem Händen zusammen und zeigt dadurch eine gute Rechts/Links-Koordination. Außerdem beschäftigt er sich gerne mit ersten Steckspielen.
Daneben ist Jaycen seit Beginn der Therapie überdurchschnittlich gewachsen (Körperlänge und Brustumfang) und hat Idealgewicht, was seine grobmotorische Entwicklung positiv unterstützt.
Natürlich stellt sich die Frage, ob ein Kind in dem Alter ein „Intelligenzprogramm” machen und lesen und rechnen lernen muss, und ob unser Sohn damit nicht überfordert ist: Das Gehirn wächst durch Benutzung und ein Kind von einem Jahr kann viel leichter lernen als ein Kind von sechs Jahren. Jaycen ist zudem besonders schnell auf dem Boden unterwegs, wenn er eine Lesekarte oder ein Buch erreichen will.
Wir werden häufig mit der Frage konfrontiert, ob wir unser Kind damit nicht übertherapieren. Wer die Kinder kennt, die diese Therapie machen, weiß, dass dies nicht der Fall ist. Diese Kinder lernen wie jeder Leistungssportler auch nach dem einfachen Grundsatz. Reizintensität, Reizhäufigkeit und Reizdauer. Und wer Jaycen kennt, der weiß wie viel Spaß er daran hat.
Die Hoffnung stirbt immer zuletzt. „Naiv”, sagt man uns. „Vielleicht ein bisschen”, sagen wir und werden nie aufhören an unseren Sohn zu glauben.“
Familie Schlesinger
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„Ein Herz für Kinder“
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Die Idee
1978 rief Verleger Axel Springer "Ein Herz für Kinder" ins Leben. Wie vor mehr als drei Jahrzehnten alles begann...
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