Nur eine Knochenmark-Spende kann Alves und Tavares retten
Wer hat ein Herz für diese Kinder?
Der kleine Tavares ist ganz bescheiden: Er wünscht sich nur, seine Mama wieder zu sehen. Sein Bruder (Bild oben) hofft in Deutschland wieder gesund zu werdenTagtäglich quälen Jose (12) aus Angola unerträgliche Schmerzen. Er leidet unter Osteomyelitis, einer tückischen Knochenentzündung. Ursache hierfür sind meist unbehandelte Infektionen, deren Keime über die Blutbahnen bis ins Knochengewebe wandern.
Schauen Sie diesen Kindern in die Augen: Sehen Sie den klitzekleinen Hoffnungsschimmer? Alves (11) und Tavares Joao (10) aus Angola glauben ganz fest daran, dass Sie irgendwann wieder Fußball spielen, Mangos essen und mit ihrer Mama kuscheln können.
Die beiden Brüder sind schwerstkrank, liegen im Krankenhaus St. Georg. Aus ihrer Heimat wurden sie ausgeflogen, weil ihnen in dem von 20 Jahren Bürgerkrieg gebeutelten Land niemand mehr helfen konnte.
Oberärztin Simone Wygoda (46): „Um zu überleben, bräuchten beide Knochenmarktransplantation und Alves sogar eine neue Niere.“ Beide haben die Blutkrankheit Sichelzellanämie, sind dadurch herzinfarktgefährdet. Die Folge: schwere Knochenentzündungen, dem kleinen Tavares musste vor drei Tagen der Unterschenkel amputiert werden: „Kriege ich bald ein neues Bein?“ fragt der Kleine.
Weihnachten werden sie allein im Krankenhaus sein. Sie wissen noch nicht, wann sie ihre Mama in Luanda wiedersehen können: „Sie heißt Adelina Domingo und ist so hübsch. Sie fehlt mir so sehr,“ sagt Alves.
Vier Stunden muss der Kleine jeden Tag zur Dialyse. Als er ins Krankenhaus eingeliefert wurde, hatten die kleinen Nieren versagt, er wäre fast gestorben.
„Ein Herz für Kinder“ wird die Geschwister unterstützen, doch für die Behandlung werden dringend weitere Spenden benötigt.
Hier können Sie Spenden!
„Ein Herz für Kinder“
Informationen
Die Idee
1978 rief Verleger Axel Springer "Ein Herz für Kinder" ins Leben. Wie vor mehr als drei Jahrzehnten alles begann...
zur Geschichte





