Beim Spielen verbrannte Benjamins Gesicht
Eine Maske schützt das verbrannte Gesicht von BenjaminWenige Sekunden veränderten Benjamins Leben dramatisch. Kurz vor Weihnachten kam es in Johannesburg zu einen furchtbaren Unglück. Ein Benzinkanister explodierte ganz in der Nähe, wo Benjamin spielte. Der kleine Junge hatte keine Chance, den Flammen auszuweichen.
Innerhalb von Sekunden fraßen sich die Flammen in die Haut des damals Neunjährigen, verbrannten insbesondere sein Gesicht, seinen linken Arm, den Bauch und die Brust.
Der Junge durchleidet Höllenqualen, hat fürchterliche Schmerzen und Todesangst. In unzähligen Operationen mit Hauttransplantationen und Narbenkorrekturen versuchen die Ärzte das Gesicht von Benjamin wiederherzustellen.
Mehrere Monate muss Benjamin eine Silikonmaske tragen, die sein Gesicht schützen und zugleich die Narben weich machen soll, um so die Voraussetzungen für weitere Korrekturen zu schaffen.
Tapfer erträgt Benjamin die Behandlungen, die auch mit der Unterstützung von „Ein Herz für Kinder“ erfolgreich durchgeführt werden konnten.
Seine Adoptivmutter Thea: „Langsam glaube ich, dass Benjamins Gesicht wieder so wird, wie es mal war. Natürlich werden einige Narben bleiben, aber trotzdem sieht er wieder richtig schön aus.“
Noch muss Benjamin seine Maske weiter tragen, bis wirklich alle Verbrennungswunden richtig ausgeheilt sind. Außerdem hilft ihm eine Psychologin dabei, die traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten.
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„Ein Herz für Kinder“
Informationen
Die Idee
1978 rief Verleger Axel Springer "Ein Herz für Kinder" ins Leben. Wie vor mehr als drei Jahrzehnten alles begann...
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