Chittagong

Ärzte, die mitten im Elend helfen

Chittagong In Chittagong leben tausende Kinder ohne Zukunft, ohne Strom, ohne Schulbildung und medizinische Versorgung.

Schauspielerin und Ärztin Dr. Maria Furtwängler ist eng verbunden mit „Ein Herz für Kinder“.

Sie fand im letzten Jahr ergreifende Wort für Karlheinz Böhm, der den Ehrenpreis der BILD-Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“ für das Lebenswerk erhielt. In diesem Jahr warb sie als Laudatorin für die Hilfsorganisation „Ärzte für die Dritte Welt“, die sie seit 15 Jahren unterstützt und deren Kuratorin sie mittlerweile ist.

Auf der großen „Ein Herz für Kinder“-Spendengala schilderte sie eindrucksvoll, wie sich die Bilder der armen Kinder aus Chittagong in Bangladesch für immer in ihr Gedächtnis einbrannten:

„Manche Bilder werden mit der Zeit noch schmerzhafter“, erzählte Deutschlands beliebteste Schauspielerin. „Die Vorstellung, dass ein vergammeltes Stück Brot die ganze Nahrung ist, die diese Kinder an vielen Tagen bekommen, hat mich seitdem nicht losgelassen.“

In Chittagong leben tausende Kinder ohne Zukunft, ohne Strom, ohne Schulbildung. Während ihre Mütter schlecht bezahlte Arbeit annehmen oder betteln gehen, müssen die Kinder bis zu 14 Stunden alleine ausharren, werden teilweise sogar angekettet, schilderte die prominente Ärztin das Elend.

Statt Urlaub in teuren Hotels zu machen, behandeln die „Ärzte für die Dritte Welt“ in ihrer freien Zeit hunderte von Patienten jeden Tag, ohne dafür Geld zu nehmen. Ihre Flugtickets nach Bangladesch bezahlen sie zur Hälfte selbst. Dr. Maria Furtwängler arbeitete selbst 1995 in Nairobi/Kenia erstmalig als Ärztin für „Ärzte für die Dritte Welt“ und steht seitdem mit ganzem Herzen hinter der Aktion, die in diesem Jahr auch von „Ein Herz für Kinder“ unterstützt wird.

Hier hilft
„Ein Herz für Kinder“

Die Idee

1978 rief Verleger Axel Springer "Ein Herz für Kinder" ins Leben. Wie vor mehr als drei Jahrzehnten alles begann...
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