Stammzellentransplantation
Mehrans letzte Chance
Dieser verdammte Krebs! Unbarmherzig zerstört er den kleinen Körper von Mehran (13). Unersättlich frisst er jeden Tag ein Stück von seinem Leben. Die einzige Aussicht auf Heilung ist nur noch eine Behandlung im Ausland.
Vor sechs Jahren erkrankte der Junge aus dem Iran. Ein harmloser Infekt entpuppte sich nach mehreren Untersuchungen als lebensbedrohliche Erkrankung.
Die Ärzte im Iran behandelten das Kind mit einer Chemotherapie und nach wenigen Blöcken zeigten sich keine Krebszellen mehr in Mehrans Blut.
Doch die Hoffnung auf Heilung währte nicht lange, denn schon wenige Monate später war der Blutkrebs wieder da. Wieder versuchten die Mediziner die Leukämie mit einer Chemotherapie zu behandeln, doch wieder erzielten sie keinen dauerhaften Heilungserfolg. Der Krebs trotzte den scharfen Medikamenten und flammte bald wieder nach Absetzen der Therapie auf.
Was noch blieb, war eine Stammzellentransplantation, doch die konnte im Iran aufgrund mangelnder medizinischer Möglichkeiten nicht durchgeführt werden.
Mehrans Vater Mohammed suchte Hilfe im Ausland und fand sie an der Uniklinik in Würzburg. Nach Sichtung aller Befunde war klar, dass der Vater als Stammzellenspender in Frage kommt und damit gute Heilungschancen für Mehran bestehen.
Das größte Problem war allerdings die Finanzierung der Behandlung. Der Vater, der als Taxifahrer in Dubai arbeitet, sammelte unermüdlich Spenden. Und auch „Ein Herz für Kinder“ sagte Unterstützung zu, sodass Mehran endlich ist die Chance hatte, mit der richtigen Behandlung gesund zu werden.
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„Ein Herz für Kinder“
Informationen
Die Idee
1978 rief Verleger Axel Springer "Ein Herz für Kinder" ins Leben. Wie vor mehr als drei Jahrzehnten alles begann...
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