In der Küstenregion Kambodschas entsteht die erste Kinderklinik
Hospital der Hoffnung für schwer kranke Kinder
Wenn kleine Kinder Im Süden Kambodschas schwer krank werden, dann haben sie kaum eine Chance, zu überleben. Denn in der gesamten Küstenregion des Landes auf einer Länge von 443 km gibt es bis heute kein Kinderkrankenhaus.
Durch die fehlende medizinische Infrastruktur und einen exorbitanten Mangel an gut ausgebildeten Kinderärzten hält Kambodscha einen traurigen Rekord: Die Kindersterblichkeitsrate zählt zu den Höchsten Asiens, von 100 Kindern erleben neun Kinder nicht ihren 5. Geburtstag.
Jahr für Jahr sterben Tausende Kinder an Tuberkulose, Durchfallerkrankungen und Atemwegsinfektionen, weil sie entweder gar nicht oder nicht rechtzeitig adäquat medizinisch versorgt werden. Dazu kommen saisonal auftretende Infektionskrankheiten wie Malaria und Dengue Fieber.
Um den Kinder, die krank sind, eine Chance zu geben, von ihren Krankheiten geheilt zu werden, entschloss sich die Sonja Kill Stiftung in der Nähe von Kampot das „Sonja Kill Memorial Hospital for Children“ zu bauen.
Inzwischen sind die Bauarbeiten des Krankenhauskomplexes vollständig abgeschlossen. Im April startet der ambulante Betrieb des Krankenhauses.
Allerdings fehlt es dem Krankenhaus noch an einer Notaufnahme, die nicht vollständig durch die Sonja Kill Stiftung bezahlt werden kann. Deshalb übernimmt „Ein Herz für Kinder“ die Kosten für den Bau der Notaufnahme, damit schwer kranke Kinder im eiligen Ernstfall so schnell wie möglich medizinisch versorgt werden können.
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„Ein Herz für Kinder“
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Die Idee
1978 rief Verleger Axel Springer "Ein Herz für Kinder" ins Leben. Wie vor mehr als drei Jahrzehnten alles begann...
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