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Leben mit den Toten

Die Friedhofskinder von Cebu

Die Kinder von Cebu

Tod und Not haben in Cebu die gleiche Adresse! In der philippinischen Millionenstadt leben rund 4500 Frauen, Männer und Kinder auf Friedhöfen zwischen den Gräbern, ohne Wasser, ohne sanitäre Anlagen.

Es ist tiefste Armut, die den Menschen keine andere Alternative lässt, als bei den Toten Obdach zu suchen. Viele von ihnen versuchten vor der Armut auf dem Land in die Stadt zu fliehen. Andere wurden aus den Slums von Cebu vertrieben und fanden keine andere Bleibe. Mitten unter den Toten werden die Kinder geboren und leben mit ihren Eltern in den Mausoleen reicher Verstorbener.

Der 66-jährige phillippinische Pater Max Abalos vom Internationalen Katholischen Missionswerk „missio“ kümmert sich um die Kinder und will ihnen die Chance geben, dem Leben auf dem Friedhof entfliehen zu können.

Er plant den Bau einer Kindertagesstätte inklusive einer Vorschule für Mädchen und Jungen des Friedhofes „Lorega." Außerdem sollen Wohnungen für zwölf Familien gebaut werden, die bislang ihr Zuhause auf dem Friedhof hatten.

Pater Abalos: „Nur wenn die Mädchen und Jungen zur Schule gehen und einen Beruf finden, haben sie eine Chance hier herauszukommen.“

Um der Mangelernährung insbesondere bei den minderjährigen Kindern entgegenzuwirken, plant der engagiert Helfer ein umfassendes Nothilfeprogramm, sowie eine finanzielle Unterstützung, damit Mädchen und Jungen zur Schule gehen können und so die Chance erhalten, später ihr eigenes Geld verdienen zu können.

Möglich wird dies durch die Förderung von „Ein Herz für Kinder“, denn wie auch Pfarrer Abalos möchte die BILD-Hilfsorganisation den Friedhofskindern von Cebu die Chance geben, einem Leben unter den Toten zu entkommen.

Hier hilft
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