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Fahrradkinder

Schwester Cecille hilft Familien in Manila

Philippinen Die Fahrrad-Kinder von Manila

Die philippinische Metropole Manila wächst, planlos wuchern die Vorstädte immer weiter hinaus. 19 Millionen Menschen leben mittlerweile im Großraum der Stadt. Der Alltag der meisten Menschen ist ein Kampf um Gelegenheitsjobs und ein paar Quadratmeter Wohnraum. Es gibt unzählige Familien, die auf der Straße leben und als Müllsammler oder Gelegenheitsarbeiter nur wenig Geld haben.

Im Stadtteil Malate leben besonders viele heimatlose Familien. Hier haben Schwestern ein Haus gemietet und gründeten das Familienzenztrum „Tuluyan“. Es ist mehr als eine Anlaufstelle und ein Kriseninterventionszentrum für die Straßenfamilien.

Das Haus bietet eine vorübergehende sichere Unterkunft, aber die Menschen haben auch die Möglichkeit sich durch eine berufliche Weiterbildungsmaßnahme zu qualifizieren. Auch helfen die Schwestern dabei, dass die Familien auf Dauer in eine menschenwürdigere Unterkunft übersiedeln können. Selbstverständlich werden alle Therapie- und verschiedene Beratungsmöglichkeiten angeboten. Gerade für die Frauen und Kinder ist eine solche Hilfe wichtig.

Nun soll die bestehende Arbeit weiter intensiviert und ausgebaut werden, so dass noch mehr Familien rehabilitiert werden können. Missio und „Ein Herz für Kinder“ unterstützen dieses Vorhaben. Neben einem weiteren Familienzentrum sollen die akute Hilfe und auch die Bildungsprogramme ausgebaut werden, damit die Familien Respekt gewinnen und ein selbstbestimmtes Leben führen können. Die Menschen sollen durch Einkommen schaffende Maßnahmen dauerhaft gestärkt werden. Ganz wichtig ist auch die Reduzierung der Verletzlichkeit von Straßenkindern durch bessere Ernährung und Hilfe bei der Erziehung und Schulbildung.

„Ich glaube, dass jeder Mensch die Fähigkeit hat, sich selbst zu helfen”, sagt Schwester Cecille, die Leiterin des Zentrums. Sie gibt Eltern und Kindern eine Starthilfe für ein selbstbestimmtes Leben.

(Quelle missio Aachen)

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