Möglichkeiten ausschöpfen

Es geht noch ein bisschen mehr

Das Meshi-Zentrum in Jerusalem  

Laufenlernen. Für viele Kinder im Meshi Reha-Zentrum ist das ein Meilenstein

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Alle Kinder im „Meshi Jerusalem“-Rehabilitationszentrum haben eines gemeinsam, sie sind behindert. Geistig oder körperlich. Jedes Kind ist besonders. Für die Therapeuten und Erzieher ist jeder Tag eine neue Herausforderung.

140 Kinder zwischen sechs Monaten und zehn Jahren kommen täglich in die Einrichtung. Für die Kleinen gibt es einen Kindergarten, für die größeren eine Schule. Natürlich steht hier das Spielen und Lernen ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Doch auch Sprach-, Physio- und Ergotherapien sowie tiergestützte Therapien nehmen einen großen Teil der Zeit ein. Die Lehrer und Therapeuten verfügen über Spezialausbildungen, um den sehr verschiedenen Krankheitsbildern der kleinen Patienten voll gerecht werden zu können.

Das große Ziel der Meshi-Mitarbeiter ist es, behinderten Kindern die besten Möglichkeiten zu geben, sich weiter zu entwickeln und wenn möglich, Fähigkeiten zu erlangen, die ihr Leben leichter machen.

„Meshi Jerusalem“ zählt zu den besten Einrichtungen dieser Art in Israel. Viele Therapien sind einzigartig. Deshalb wurde das Zentrum erweitert und bestehende Räume renoviert. „Ein Herz für Kinder“ beteiligte sich an den Kosten.

Und die BILD-Hilfsorganisation setzt ihr Engagement auch im Jahr 2009 fort.

Meshi bietet seit drei Jahren innerhalb des Gesamt-Therapiekonzeptes auch die erfolgreiche Hydro-Therapie an. Die kleinen Patienten (insgesamt 36 Kinder) können sich im Wasser leichter bewegen. Daher können sie die Übungen mit ihren Physiotherapeuten wesentlich effizienter ausführen und haben ein stärkeres Erfolgserlebnis.

Da Meshi über kein eigenes Schwimmbad verfügt, müssen die Patienten in einem auswärts angemieteten Schwimmbad therapiert werden. Die Kosten für Miete und Transport sind sehr hoch.

Meshi plant deshalb zeitnah ein eigenes Gebäude mit Schwimmbad zu errichten. Dadurch können mehr Patienten aufgenommen werden und die Hydro-Therapie öfter stattfinden, um den Behandlungserfolg zu verstärken.

„Ein Herz für Kinder“ unterstützt deshalb in diesem Jahr den Bau der Schwimmhalle und beteiligt sich auch an den Kosten für die Hydro-Therapie.

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„Ein Herz für Kinder“

Die Idee

1978 rief Verleger Axel Springer "Ein Herz für Kinder" ins Leben. Wie vor mehr als drei Jahrzehnten alles begann...
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