top
bottom
Behandlung in Mainz rettete ihn

Hirnblutungen bedrohten Dimitris Leben

Immer wieder plagten den kleinen Dimitri (6) aus Usbekistan starke Kopfschmerzen bis eines Tages plötzlich seine rechte Gesichtsseite, der rechte Arm und das Bein gelähmt waren. Auf seinen Lippen bildete sich Schaum, Arm und Bein zuckten. Dimitri brach ohnmächtig zusammen.

Der Notarzt, den Mutter Irina rief, brachte den Jungen sofort ins Krankenhaus, wo er von einem Neurochirurgen untersucht wurde. Er stellte eine Schwellung und eine Blutung im Kopf fest, Dimitri musste sofort operiert werden, durch die die Schwellung zwar beseitigt, die Blutungsquelle aber leider nicht gefunden werden konnte.

Dimitri lag drei Tage im Koma, nach zwei Wochen konnte er die Klinik wieder verlassen. Nach einer weiteren Gefäß-Untersuchung mit Hilfe eines Magnet-Tomografen wurde festgestellt, dass Dimitri an einer Gefäßfehlbildung litt, durch die zuviel Blut in die Venen gelangte. Dadurch erhöhte sich der Druck, infolgedessen Gefäße platzten.

Da das Risiko einer weiteren Blutung mit möglicherweise tödlichen Folgen enorm groß war, musste Dimitri dringend operiert werden. Allerdings gab es in Usbekistan kein einziges Krankenhaus, in dem der Eingriff durchgeführt werden konnte.

Spezialisten vom Universitätsklinikum Mainz hatten sich die Befunde von Dimitri angeschaut und sahen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten wie die Teilembolisation (künstliches Verschließen der abnormalen Gefäße), eine operative Entfernung der Gefäße oder die Bestrahlung.

Um die endgültige Behandlungsmethode beschließen zu können, musste Dimitri schnellstmöglich nach Mainz gebracht werden, allerdings fehlte der Mutter noch das nötige Geld. Sie hatte bereits mehrere Hilfsorganisationen angeschrieben, doch nur Absagen bekommen.

In letzter Verzweiflung wandte sie sich an „Ein Herz für Kinder“ und von der BILD-Hilfsorganisation bekam sie endlich die ersehnte Unterstützung, sodass Dimitris lebensrettende Behandlung durchgeführt werden konnte.

Hier hilft
„Ein Herz für Kinder“

Die Idee

1978 rief Verleger Axel Springer "Ein Herz für Kinder" ins Leben. Wie vor mehr als drei Jahrzehnten alles begann...
zur Geschichte