Die Zentrale von EIN HERZ FÜR KINDER
So arbeitet der Verein
„Ein Herz für Kinder“ würde ohne die Menschen, die hinter dem Verein stehen, nicht funktionieren. Ein Blick in das Büro des Vereins zeigt, dass Helfen harte Arbeit ist:
„Herzlich willkommen“ steht an der Eingangstür im vierten Stock des Axel-Springer-Gebäudes in Hamburg. Hier schlägt das Herz des Vereins. In der Zentrale von „Ein Herz für Kinder“ arbeiten mit Geschäftsführerin Martina Krüger sechs weitere Kollegen. Hier werden Anträge verwaltet, geprüft und bearbeitet. Stets sind rund 2000 Anträge in der Rotation. Jeder einzelne geht durch die Hände von Martina Krüger. Bevor entschieden wird, ob und wie viel der Spendengelder für ein Kind oder ein Projekt bewilligt wird, muss ein Antrag etwa zehn Mal bearbeitet werden. Bei größeren Projekten auch bis zu dreißig Mal. „Hier wird alles ganz genau geprüft, das ist auch unser Anliegen. Wir wollen, dass das Geld bei den Richtigen ankommt“, erklärt Krüger. Dennoch gibt es für die Bewertung kein „Schema F“. „Kein Fall ist wie der andere“, sagt Krüger. „Manchmal entscheidet auch das Gefühl.“
„Wenn ein Kind stirbt, dann geht einem das sehr nahe“
Für Operationen werden manchmal mehrere Hunderttausend Euro benötigt. In der BILD-Zeitung werden dafür Spendenaufrufe gestartet. Ein großer Vorteil für den Verein: Die große Reichweite von BILD und die Spendenbereitschaft der Leser kann oft schnell die benötigte Summe für die Kinder einbringen. Die Arbeit mit schwer kranken Kindern ist für das Team oft nicht leicht: „Wenn ein Kind stirbt, dann geht einem das schon sehr nahe“, sagt Krüger. „Doch wenn man helfen kann und sieht, wie glücklich die Kinder sind, ist das die größte Motivation, weiterzumachen.“
Zwei Drittel der Gelder bleiben in Deutschland
Und es gibt noch unendlich viel zu tun. Im Jahr 1978 gründete Axel Springer „Ein Herz für Kinder“. 2009 konnte mit einem großartigen Spendenerfolg noch mehr Kindern geholfen werden. Von den rund 14,1 Millionen Euro Spenden fließt jeder Cent Ihrer Spende ohne Abzüge an bedürftige Kinder und Einrichtungen. Die Großprojekte von „Ein Herz für Kinder werden in regelmäßigen Vorstandssitzung besprochen. Dort entscheiden auch BILD-Chefredakteur Kai Diekmann und die stellvertretende BILD-Chefredakteurin, Marion Horn, über die Verteilung der Spenden. Festgelegt ist, dass zwei Drittel der Spenden für Projekte in Deutschland und ein Drittel für Projekte im Ausland verwendet werden.





