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Kerner bei den Ziegel-Kindern in Peru – Ein Herz für Kinder
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Stein auf Stein, tagein, tagaus – Lucia (7) zeigt Johannes B. Kerner (50) ihren traurigen, schweren Alltag. 12 Stunden Schufterei für ein warmes Essen

Kinderarbeit

Kerner bei den Ziegel-Kindern in Peru

Lucia (7) arbeitet jeden Morgen ab 6:30 Uhr in der Zigelei – manchmal bis zu 12 Stunden am Tag.

VIDEO: Kinderarbeit in Peru

Cajamarca, eine große Stadt im Norden Perus, rund 2800 m hoch in den Anden, das Atmen fällt schwer. Wir sind in einem Armenviertel, vor fast jeder Hütte türmen sich Sandhaufen für die Kinder.  Schwere Schubkarren und große Schaufeln müssen von den Kindern geschoben und gehoben werden.

„Ich fange jeden Morgen um 6.30 Uhr an“, erzählt Lucia (7) dem großen blonden Mann, der neben ihr sitzt und von ganz weit her gekommen ist. „Ein Herz für Kinder“-Moderator Johannes B. Kerner (50) ist über 20 Stunden aus Deutschland angereist, um sich selbst ein Bild zu machen. Es ist kein schönes Bild.

Lucia weiß nicht, was Deutschland ist, hat auch noch nie was von Europa gehört. Die Kleine war noch nie in der Schule! Ihre Eltern sind zu arm, können sich die Schuluniform und Bücher nicht leisten.

Was Lucia weiß, hat sie zu Hause gelernt. Nämlich, welche Erd-Sand-Kalkstein-Wassermischung die besten Ziegel ergibt, wie man sie richtig formt, stapelt, brennt, begradigt und transportiert. Und das zeigt sie dem Gast jetzt: „Schau mal, was ich kann!“

Lucia beklagt sich nicht, worüber auch? Sie kann nicht wissen, dass das kein Leben ist. Kein Leben für ein Kind. Die 7-Jährige funktioniert heute einfach, so wie gestern und wahrscheinlich auch morgen.

Selbst die Allerkleinsten müssen schon Ziegel schleppen. Die Jüngste ist gerade mal vier Jahre alt (Foto: Alexandra Würzbach)
Selbst die Allerkleinsten müssen schon Ziegel schleppen. Die Jüngste ist gerade mal vier Jahre alt (Foto: Alexandra Würzbach)

„Am liebsten stapele ich die Ziegel zu Türmchen beim Trocknen“, verrät sie. „Das ist nicht ganz so schwer, wie immer den Sand zu schippen.“ Bis zu 12 Stunden am Tag schuftet das Mädchen, hebt Hunderte der zwei Kilo schweren Ziegel an, tagein, tagaus. Ihr Lohn – ein warmes Essen!

Für 1000 Ziegel bekommt die achtköpfige Familie umgerechnet kaum 20 Euro. Lucias fünf ältere Brüder werden von den Eltern manchmal an andere Ziegeleien vermietet – für weniger als einen Euro am Tag.

Kerner ist geschockt: „Diese absolute Perspektivlosigkeit – es ist kaum zu ertragen, wie die Kinder hier leben müssen.“

Cajamarca gehört zu den ärmsten Regionen Perus. Laut Kindernothilfe arbeiten hier über 50 Prozent aller Kinder. Die meisten von ihnen – wie Lucia – in Ziegeleien. So, wie es schon ihre Eltern und Großeltern gemacht haben. So, wie es wohl auch ihre Kinder eines Tages tun werden, wenn nicht jetzt und hier geholfen wird.

„Das ist ein aufs Traurigste in sich geschlossenes System“, sagt Kerner. „Wenn die Kinder jetzt nicht die Chance bekommen, zur Schule zu gehen, sind sie für immer verloren. Die Schule würde zum ersten Mal Struktur in ihr Leben bringen – sie würden nicht nur lesen und schreiben lernen, sondern auch regelmäßiges Essen und ausreichend Hygiene bekommen. Das ist der erste Schritt von ganz vielen.“

Und es kostet gerade mal 1 Euro am Tag, um Kindern wie Lucia eine Chance zu geben! Für das Geld können sie zur Schule gehen, für eine bessere Zukunft lernen. Und endlich einmal Kind sein.
„Ich würde so gern zur Schule gehen“, sagt Lucia. „Ein Mädchen aus einer anderen Ziegelei hat mir davon erzählt. Schule soll sehr schön sein. Die spielen da auch.“

Vielleicht wird Lucia irgendwann lernen, dass der liebe Gott den Sand für Kinder gemacht hat. Zum Spielen.

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