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Südafrika: Millionen Menschen droht der Hunger – Ein Herz für Kinder
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Heftige Dürre

Südafrika: Millionen Menschen droht der Hunger

Millionen wissen nicht, woher die nächste Mahlzeit kommt. Der Süden Afrikas durchlebt die schwerste Dürre seit 30 Jahren. Mehr als 14 Millionen sind nach UN-Angaben von Hunger betroffen.
Eine Gruppe von etwa 20 Kindern sitzt auf bunten Eimern. Sie warten am Straßenrand, schon seit Stunden. Erst als der Hilfstruck mit dem vollen Wassertank heranrollt, regen sie sich. Frauen laufen aus den Wellblechhütten heran, stellen sich in einer Reihe auf. Und auch die Männer schleichen aus dem Schatten der Bäume heran. Nach Somalia oder in den Kongo würde die Szene besser passen. Doch sie spielt sich in Südafrika ab, das Schwellenland mit der zweitstärksten Wirtschaft des Kontinents. Der Kapstaat befindet sich im Griff der stärksten Dürre seit drei Jahrzehnten. Eben erst hat er das trockenste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnung hinter sich gebracht. Inzwischen sind Millionen Südafrikaner von Hunger bedroht.
Die Rohre in der Armensiedlung Senekal bei Bloemfontein sind längst ausgetrocknet, und auch die Brunnen liegen brach. Die Temperaturen erreichen bis zu 40 Grad. Ein fauliger Dampf hängt in der Luft; seit Wochen werden die Toiletten nur noch sporadisch gespült. Immer dürftiger fallen die Abendmahlzeiten aus. Experten machen die Auswirkungen des Klimawandels und das El-Nino-Phänomen für die Trockenheit verantwortlich.
Während die Bewohner Kapstadts über verdörrende Gärten klagen, kämpfen Südafrikaner anderswo ums Überleben. In mehreren Provinzen rief die Regierung den Notstand aus. Die Ernte auf den Feldern ist vernichtet. Viele Farmer schlachten ihr Vieh, das keine Weideflächen mehr findet.
Die Regierung reagiert nur träge. Sie verhandelt derzeit über einen Schuldenerlass für Südafrikas Landwirte.  „Die Situation ist ernst. In vielen Regionen sind auch Krankenhäuser, Kliniken und Schulen betroffen”, sagt Yusuf Abraamjee, der mit Freunden zu Jahresbeginn die „Operation Hydrate” ins Leben rief. Die Organisation sammelt Wasserspenden und verteilt sie in den bedürftigen Regionen. Zwei Millionen Liter konnten die Freiwilligen bereits in den beiden am stärksten betroffenen Provinzen Free State und North West verteilen.
In den Supermärkten steigen unterdessen die Lebensmittelpreise. Bereits jetzt geben Südafrikaner aus einkommensschwachen Schichten 40 bis 50 Prozent ihres Lohns für Lebensmittel aus. Experten erwarten, dass die Preise für Grundnahrungsmittel in den nächsten Monaten weiter steigen. Schon zu Beginn der Dürre musste Südafrika sechs Tonnen Mais aus den Nachbarländern importieren.
Agrarökonom Nick Vink von der Universität Stellenbosch weiß: „Mais bedeutet Ernährungssicherheit.” Binnen Wochen kletterte der Preis auf das Doppelte. Ebenso wie die Kosten für Brot und Öl, die um je zwei und ein Drittel stiegen. Hinzu kommt eine hausgemachte Finanzkrise, die die Landeswährung Rand auf ein neues Rekordtief stürzen ließ.
Auch das UN-Welternährungsprogramm WFP zeigte zu Wochenbeginn „wachsende Sorge” über die Ernährungssicherheit in der Region. Mehr als 14 Millionen Menschen im südlichen Afrika seien inzwischen durch die anhaltende Dürre von Hunger bedroht.

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