Von der Front direkt zur Gala

SIE kämpfte für den guten Zweck, ER kam direkt aus dem Krieg dazu …

DIE GUTTENBERGS.

Millionen TV-Zuschauer sehen im ZDF eine Stephanie zu Guttenberg (34), die sich leidenschaftlich für verstoßene und missbrauchte Kinder in Nepal einsetzt. „Ich habe junge Mädchen getroffen, die von ihren eigenen Familien verkauft wurden.“

Die Ministergattin war für „Ein Herz für Kinder“ in Nepal und ist Patin des „Maiti“-Waisenhauses, in dem vor allem Mädchen leben, die aus Bordellen und Fabriken gerettet werden.

„Helfen Sie uns“, appelliert Stephanie zu Guttenberg an die Zuschauer. „Diese Schicksale gehen uns alle an. Lassen Sie uns nicht wegsehen!“

Was nur wenige wussten: Während sie auf der Bühne stand, war ihr Mann direkt aus Afghanistan im Anmarsch …

Es ist 23.20 Uhr. Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (39) erscheint bei der „Ein Herz für Kinder“-Gala: in Khaki-Hose, mit Fliegerjacke und Rollkragenpulli.

Genau in diesem Outfit hatte er mit Kanzlerin Angela Merkel wenige Stunden zuvor noch in Kunduz die deutschen Soldaten besucht.

Unter Guttenbergs schweren Stiefeln klebt noch der helle Sand vom Hindukusch.

Der Minister war direkt vom Flugplatz ins Axel-Springer-Haus gefahren.

„Bei ‚Ein Herz für Kinder‘ zu sein, ist mit sehr wichtig, auch wenn ich nur kurz da bin“, sagt Guttenberg zu BILD. Und: „Ich möchte auch meine Frau abholen und nach Hause bringen.“

Nach ihrem bewegenden Auftritt fällt Stephanie zu Guttenberg dann auch ihrem Mann in die Arme. Sie küssen sich innig.

Kurz nach ein Uhr gehen die Guttenbergs – Hand in Hand.

„Ein Herz für Kinder“

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