Eine Million Tote jährlich durch Krankheiten wie Malaria oder Dengue

Weltweit sterben jährlich etwa eine Million Menschen an durch Mücken, Zecken oder Fliegen übertragenen Krankheiten wie Malaria oder Dengue-Fieber. Darauf verwies die Stiftung Weltbevölkerung anlässlich des Weltgesundheitstages. Besonders die Zahl der Malaria-Todesfälle sei immer noch dramatisch.

„Jedes Jahr sterben 600 000 Menschen an dieser vermeidbaren und behandelbaren Krankheit”, erklärte Renate Bähr, Geschäftsführerin der Stiftung. Die meisten davon seien Kinder unter fünf Jahren. Dank verbesserter Vorsorge, Diagnose- und Behandlungsmethoden konnte demnach aber seit dem Jahr 2000 das Leben von mehr als 3,3 Millionen Kindern gerettet werden.

Die Stiftung Weltbevölkerung, die sich für die Verbesserung der Gesundheitsversorgung in Entwicklungsländern einsetzt, forderte mehr Investitionen in die Forschung. Für viele durch Tiere oder andere Organismen übertragenen Krankheiten gebe es noch keinen Impfstoff, weil zu wenig in die Forschung und Entwicklung investiert werde. Auch die Bundesregierung müsse hier mehr investieren.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sogenannte vektorübertragene Krankheiten in den Mittelpunkt des diesjährigen Weltgesundheitstages am 7. April gestellt. Dadurch soll die Aufmerksamkeit auf Infektionen gerichtet werden, die vor allem durch Mücken, Fliegen oder Nager übertragen werden. Sie sind besonders in tropischen Regionen ein großes Problem. Zahlreiche Fälle werden aber auch jedes Jahr von Reisenden nach Deutschland eingeschleppt.

In Deutschland zählen die durch Zecken übertragene Lyme-Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) zu den häufigsten vektorübertragenen Krankheiten.

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
Spendenkonto 067 67 67
Deutsche Bank Hamburg | BLZ 200 700 00
IBAN DE60 2007 0000 0067 6767 00 | BIC DEUTDEHH