4,6 Millionen Menschen hungern

Rund 4,6 Millionen Menschen in dem Bürgerkriegsland Südsudan müssen nach UN-Angaben hungern.

Die Zahl der Menschen ohne ausreichende Nahrung im Südsudan habe sich damit seit Beginn des Jahres fast verdoppelt, sagte der UN-Nothilfekoordinator Stephen O Brien. In den vergangenen vier Wochen hätten sich die Kämpfe zwischen den Bürgerkriegsparteien verschärft. Die Gewalt mache es unmöglich, große Teile der Bevölkerung zu versorgen, sagte O’Brien auf einer Konferenz der UN und der EU zur humanitären Lage im Südsudan.

Mehr als zwei Millionen Männer, Frauen und Kinder seien vor den Kämpfen geflohen, erklärte der Nothilfekoordinator. Rund drei Viertel von ihnen irren als Binnenflüchtlinge im Südsudan umher, der Rest gelangte ins Ausland.

Die Kämpfe zwischen Truppen des Präsidenten Salva Kiir und Rebellen um den Ex-Vizepräsidenten Riek Machar waren Ende 2013 ausgebrochen. Der mit großer Brutalität ausgefochtene Konflikt zerstört nach UN-Angaben immer mehr die Lebensgrundlagen der insgesamt elf Millionen Südsudanesen.

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