Märchenpreis für „Ein Herz für Kinder“

In Berlin wurden Märchen wahr. Diese Damen durften (im übertragenen Sinn) Prinzessin auf der Erbse sein.

Zum 5. Mal verlieh das Deutsche Zentrum für Märchenkultur im Spiegelpalast am Humboldthafen die „Goldene Erbse“. Eine Auszeichnung für Menschen, die mit Feinsinn auf Probleme hinweisen, die andere übersehen.

Wie SIE: Marion Horn, 1. Vorsitzende der BILD-Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“. „Ich freue mich, diesen Preis stellvertretend für ‚BILD hilft e. V. – Ein Herz für Kinder‘ anzunehmen“, sagt sie. „Doch vor allem ist dies ein Preis für unsere Leser. Durch ihre Spenden sind wir immer wieder imstande, Not zu lindern. Dafür ein großes Dankeschön!“

Neben Marion Horn wurde Stephanie zu Guttenberg für ihr Engagement als Vorsitzende von „Innocence in Danger“ im Kampf gegen Kindesmissbrauch und Kinderpornografie im Internet gewürdigt. Schauspielerin Iris Berben bekam im Palazzo ebenfalls eine Goldene Erbse – für ihren couragierten Einsatz gegen Fremdenhass und Antisemitismus.

Seit vier Jahrzehnten engagiert sich Schauspiel-Star Iris Berben, u. a. für israelische Straßenkinder. Denn, so Berben: „Das ist meine Verantwortung als Mitglied der Gesellschaft.“

Eine flammende Rede hielt Stephanie zu Guttenberg, Präsidentin der deutschen Sektion von „Innocence in Danger e. V.“: „Ich widme diese ‚Erbse‘ den Opfern und Betroffenen von sexuellem Missbrauch. Sie ist ein Signal, dass sie endlich gehört werden. Im Kampf gegen sexuellen Missbrauch darf man nicht die Prinzessin auf der Erbse sein. Ich werde weiterkämpfen!“

„Ein Herz für Kinder“

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