Nazari (2) hat eine Krankheit, die niemand kennt

Der kleine Nazari (2) – seit seinem dritten Lebensmonat ist er ein Gefangener seines Körpers, nimmt seine Umwelt nicht war.

„Die Ärzte in Weißrussland erklärten, dass Nazari behindert sei. Wir sollten ihn wie ein Ding behandeln“, sagt Mutter Natalia (29). Der kleine Junge wurde in Marina Gorka (Weißrussland) nahe der Strahlenhölle von Tschernobyl (Ukraine) geboren.

„Er kam gesund zur Welt. Doch dann konnte er sein Köpfchen nicht mehr heben, bekam Krämpfe, entwickelte sich nicht weiter“, erzählt seine Mama.

Mysteriös: Kein Arzt konnte bisher seine Krankheit diagnostizieren!

Dank der BILD-Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“ wird der Junge jetzt im „Castillo Morales Centrum“ in Mülheim behandelt.

Leiter und Therapeut Jörg Prüß (55): „Nazari war in sehr schlechtem seelischen und körperlichen Zustand.“ In der Uni-Klinik Düsseldorf wurde ein Gentest gemacht (noch ohne Ergebnis); die Mediziner dort vermuten einen Gen- Defekt, schickten ihn zunächst nach Mülheim.

Mit einer ganzheitlichen Therapie von Körper, Seele und Geist entdeckt Nazari zum erstenmal in seinem Leben seinen kleinen Körper und die Außenwelt.

Prüß: „Nazari hat hier gelernt, seine Hände zu benutzen, um seine Umwelt zu begreifen. Er beginnt mit den Menschen und seiner Umgebung zu kommunizieren.“

Ermöglicht wurde diese Therapie durch die finanzielle Unterstützung von „Ein Herz für Kinder“. Die Hilfsorganisation von BILD übernahm die vollen Kosten.

Mama Natalia mit Tränen in den Augen: „In Weißrussland gab es keine Therapie. Ohne ‚Ein Herz für Kinder‘ hätte Nazari nie Hilfe bekommen. Danke!“

„Ein Herz für Kinder“

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