Wettlauf gegen den Tod

Es ist ein verzweifelter Wettlauf gegen den Tod!

Anna (3 Monate) ist noch so klein, so winzig so zart. Doch ein riesiger Tumor, der in der rechten Nebenniere wuchert, bedroht das Leben des Babys! Ohne eine sofortige Operation hat die Kleine aus Kastachstan keine Chance, zu überleben.

Da es in Kasachstan keine Möglichkeiten gibt, das Kind nach modernsten Methoden zu behandeln und somit das Überleben zu gewähren, beschließt Mutter Nadezhda (32) nach Deutschland zu fliegen. Sie borgt sich das Geld für den Flug von Freunden und der Familie, denn Deutschland ist ihre letzte Hoffnung.

Am 15. September landete die Mutter mit ihrer todkranken Tochter in Hannover! Nach einer Untersuchung an der Medizinischen Hochschule Hannover wurde die Diagnose der kasachischen Ärzte bestätigt – und schlimmer noch: Der Tumor hat bereits in der Leber gestreut hat. Eine Ärztin: „Der Zustand von Anna ist deutlich schlechter als zunächst angenommen, der Tumor hat ein beachtliches Ausmaß.“

Anna musste jetzt so schnell wie möglich operiert werden. Ein Fall für „Ein Herz für Kinder“. Die BILD-Hilfsorganisation reagiert sofort und stellt die Gelder bereit, die für den lebensrettenden Eingriff nötig sind.

Die Helfer in Deutschland sind dankbar: „Das ist unbürokratische Menschlichkeit, dass ein kleines Menschenkind die Chance bekommt, zu leben. Und nicht verloren ist aufgrund der Tatsache, in der falschen Gegend der Welt geboren und schwer erkrankt zu sein.“

Im Anschluss an den operativen Eingriff wurde eine Chemotherapie eingeleitet, die ebenfalls von „Ein Herz für Kinder“ bezahlt wurde. Der behandelnde Arzt: „Bereits in der Nacht hat sich – wie befürchtet – der Zustand insoweit verschlechtert, dass Anna auf unserer Intensivstation behandelt werden musste. Die Nieren hatte die Arbeit fast eingestellt, parallel musste aber Chemotherapie verabreicht werden, weil die Leber voll Metastasen war und den ganzen Bauchraum füllte. Nun ist Anna – als Nebenwirkung der Chemotherapie – immungeschwächt und von lebensgefährlichen Infektionen bedroht.“

Weil die Infektion so schwerwiegend ist, entschieden die Ärzte das kleine Baby auf der Intensivstation ins künstliche Koma zu versetzen. Wenn sie sich erholt , kann sie aus dem Tiefschlaf geholt werden – noch ist die Prognose aber offen.

Der Arzt: „All das ist eine Gratwanderung, von der wir hoffen, dass sie sich zum Guten wendet, aber das wie oder wann sind derzeit ungewiss.“

Wenn Anna wieder zu Kräften gekommen ist, muss auf jeden Fall die Chemotherapie fortgesetzt werden. Welche weiteren Maßnahmen erforderlich sind, wird sich aus dem Verlauf der Behandlung ergeben.

Wenn auch Sie ein Leben, das gerade erst begonnen hat, retten wollen, können Sie hier spenden:

BILD hilft e.V. – „Ein Herz für Kinder“

Kennwort: Anna

Spendenkonto: 067 67 67

Deutsche Bank Hamburg

BLZ 200 700 00

IBAN DE60 2007 0000 0067 6767 00

BIC: DEUTDEHH

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
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