Für Ademi kam die Hilfe zu spät

Die Rettung von Ademi (7) schien so nah – doch plötzlich kam alles anders…

Mittwoch 12. August: Ein dramatischer Hilferuf erreicht „Ein Herz für Kinder“. Ademi aus dem Kosovo ringt auf der Intensivstation um sein Leben. Vermutlich leidet er an einer septischen Arthritis oder einem Immundefekt. Sein Zustand verschlechtert sich stündlich, seine Mutter fürchtet, ihr einziges Kind verlieren zu können.

Die Ärzte wissen nicht mehr, wie sie Ademi helfen sollen, ihnen fehlt die Ausrüstung und Erfahrung, um seine Erkrankung gezielt behandeln zu können.

Die letzte Hoffnung: Ademi muss so schnell wie möglich nach Deutschland geflogen werden. Die Charité in Berlin hat sich bereit erklärt, den Jungen aufzunehmen.

„Ein Herz für Kinder“ sagt die Übernahme der Behandlungskosten zu, sichert ebenfalls die Kosten für den Ambulanzflug.

Donnerstag, 13. August: Nach rund dreieinhalb Stunden Flug landet der ADAC-Ambulanzflieger in Tirana. Ein Notarzt, der mit geflogen war, macht sich sofort auf dem Weg in die Klinik. Noch in diesem Moment war die Hoffnung bei allen so groß, dass Ademi in letzter Sekunde gerettet werden könnte.

Das dramatische Ende: Als der Notarzt in der Klinik eintrifft, kämpfen seine Kollegen aus dem Kosovo um Ademis Leben, denn sein Zustand hatte sich wieder akut verschlechtert. Er war  ganz blau angelaufen, bekam keine Luft mehr. Die Ärzte haben alles versucht, um Ademi zu retten, doch sein Körper war durch seine schwere Erkrankung am Ende zu schwach.

Die Helfer aus Deutschland, die glaubten Ademi vor dem Tod bewahren zu können, musste wieder zurück fliegen – ohne die Chance auf Rettung eines Kindes gehabt zu haben.

„Ein Herz für Kinder“

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