Agne möchte wieder laufen können

Seit ihrem neunten Lebensjahr kann Agne (17) nur noch an Krücken laufen, nicht mehr zur Schule gehen. Vor sieben Jahren erkrankte das tapfere Mädchen an Krebs, kämpfte monatelang gegen den Krebs. Jetzt endlich scheint Heilung in Sicht, doch einen Teil ihres Beins hat sie im Kampf gegen die bösartige Erkrankung verloren.

Alles begann, als Agne plötzlich über Schmerzen im rechten Oberschenkel klagte. Äußerlich war nur eine kleine Schwellung zu erkennen – nichts Böses dachte ihre Mutter Jurate.

Doch vier Wochen später stand nach mehreren Untersuchungen fest, dass Agne lebensbedrohlich erkrankt ist – an einem sogenannten Ewing-Sarkom.

Sofort wurde der Knochenkrebs mit einer hochdosierten Chemotherapie bekämpft, im Anschluss folgte eine Operation, durch die der befallene Teil des Oberschenkelknochens entfernt wurde.

Seitdem ist das Bein nicht mehr belastbar, Agne kann seitdem nur noch an Krüken gehen. Zwei Stürze, bei denen sich Agne ausgerechnet auch noch jeweils ihr krankes Bein brach, machten es zusätzlich instabil.

Zunächst war aber die Hoffnung groß, dass das Mädchen aus Litauen den Krebs besiegt haben könnte. Doch 2005 der schlimme Rückfall. Bei Nachuntersuchungen fanden die Ärzte wieder Krebszellen in Agnes Bein, dazu auch noch Metastasen in der Lunge.

Wieder musste sich das Mädchen einer kräftezehrenden Chemotherapie unterziehen. Doch das allein reichte diesmal nicht mehr aus. Nur eine Knochenmarktransplantation konnte das Leben des Mädchens noch retten, bei der es dann aber auch zu schlimmen Komplikationen kam. Tagelang lag Agne im Koma, die Ärzte konnten nicht sagen, ob sie durchkommen würde.

Doch Agne kämpfte sich zurück ins Leben und ist nun seit drei Jahren tumorfrei. Doch ihr rechtes Bein ist nahezu verkümmert. Zur Sicherheit musste auch ein Teil des gesunden Knochens entfernt werden, dadurch hat sie eine Lücke von 7 Zentimetern. Um diese Lücke zu schließen wurde ein Fixateur externe angebracht. Weil der Krebs so aggressiv war, wurde der Knochen jedoch so stark geschädigt, dass diese Methode keinen erfolg brachte.

Nur eine Endoprothese kann Agne jetzt noch helfen, die so gerne wieder laufen und zur Schule gehen möchte. Mutter Jurate verzweifelt: „Bei uns ist keine weitere Therapie möglich, die Agne ein Leben an Krücken ersparen könnte.“

In der orthopädischen Uniklinik Heidelberg könnte Agnes Traum, wieder laufen zu können, wahr werden, allerdings kostet die Behandlung rund 20 000 Euro.

Die alleinerziehende Mutter, die kurz nach Agnes Geburt von ihrem Mann verlassen wurde, kann dieses Geld nicht mehr aufbringen, denn sie hat bereits ihr ganzes Vermögen in die vorherigen Behandlungen gesteckt.

„Ein Herz für Kinder“ hilft sofort und unterstützt Agne, damit sich endlich ihr Traum erfüllt, wieder laufen zu können.

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
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