Endlich Hilfe für den kleinen Ahmed

Eela und Abduljaleel sind seit zehn Jahren verheiratet. Sie haben lange versucht, ein Kind zu bekommen. Als die Irakerin 2006 mit Zwillingen schwanger war, konnte sie ihr Glück kaum fassen. Nach wenigen Monaten kam es jedoch zu Komplikationen und Eela verlor beide Kinder.

Zwei Jahre später aber schien das Familienglück perfekt. Der kleine Ahmed (2) wurde geboren, leider war aber auch er nicht gesund. Sein Enddarm war verschlossen, er konnte somit keinen Stuhlgang ablassen. Nur wenige Tage nach der Geburt musste ihm ein künstlicher Darmausgang gelegt werden.

Anfang Januar haben die Ärzte in Bagdad Ahmed erneut operiert, der künstliche Darmausgang sollte zurückverlagert und der Enddarm funktionsfähig hergestellt werden. Diese Operation ging komplett schief. zu spät stellten die Ärzte fest, dass der Darm einen Verschluss hatte, wodurch er platze und Stuhl in den Bauchraum drang.

Lange Zeit war gar nicht klar, ob Ahmed überleben würde, doch er kämpfte. Eela wich keine Minute von der Seite ihres Sohnes. Er konnte stabilisiert werden, doch die Ärzte wussten keine andere Lösung, als einen Teil des Dickdarms nach außen zu verlagern. Aus einem künstlichen Ausgang waren zwei geworden.

An eine erneute Operation wagten sich die Mediziner aus Bagdad nicht heran und empfahlen den Eltern, sich an das Universitätsklinikum München zu wenden.

Da die Eltern kein Geld für die OP hatten, übernahm „Ein Herz für Kinder“ die Kosten, damit Ahmed nach seinem langen Leidensweg endlich durch eine qualifizierte Behandlung die Möglichkeit erhält, wieder ganz gesund zu werden.

„Ein Herz für Kinder“

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