Ahmed und Hanadi können wieder lachen

Die Flüchtlingskinder Ahmed und Hanadi waren die traurigen Gesichter des Krieges in Syrien. Entstellt und verbrannt durch die Explosion eines Gaskochers, der detonierte, als eine Mörsergranate in der Nähe einschlug.

Die Geschwister aus Homs hatten keine Chance, den Flammen zu entkommen. Innerhalb von Sekunden brannten ihre Körper. Die Haut von Ahmed war zu 60 Prozent verbrannt, Hanadi war noch schlimmer verletzt – ihre Haut war zu 80 Prozent verbrannt. Notfallmäßig wurden die Wunden der beiden schwerletzten Kinder in Syrien versorgt, wenig später wurden sie nach Tripoli (Libanon) gebracht, wo die Ärzte um das Leben beiden Kinder kämpften.

Doch auch hier waren die medizinischen Möglichkeiten nur begrenzt, eine adäquate Versorgung der großflächigen Brandwunden nicht möglich. Ein Wettlauf mit der Zeit begann.

Ahmed und Hanadi mussten so schnell wie möglich nach Deutschland gebracht werden, wo sich Spezialisten am Münchener Kinder-Klinikum bereit erklärten, die Geschwister zu behandeln.

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„Ein Herz für Kinder“ und viele private Helfer spendeten für die Geschwister, sodass die Kriegsopfer nach München gebracht werden konnten. Hanadis Zustand hatte sich dramatisch verschlechtert. Durch die Brandwunden erlitt sie eine Blutvergiftung – den Ärzten gelang es aber, sie zu stabilisieren.

Viele Operationen und Hautransplantationen folgten. Jetzt geht es den beiden wieder richtig gut. Ende Januar 2015 hat Ahmed zusammen mit seiner Schwester seinen 18. Geburtstag gefeiert – beide können wieder lachen.

Auch wenn die schlimmen Verbrennungswunden geheilt sind – die Wunden auf ihren unschuldigen Seelen, die der grausame Krieg verursacht hat, werden wohl nie ganz heilen.

„Ein Herz für Kinder“

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