Letzte Hoffnung: Chemotherapie in Israel

Sascha leidet an einem bösartigen Hirntumor. In Russland konnte ihm nicht geholfen werden. Die letzte Hoffnung: Eine Chemo in Israel.

Aleksandr (3) weiß nicht, wie es ist zu Hause zu leben, fröhlich mit Freunden Fußball zu spielen, unbeschwert zu leben. Er kennt nur das Leben im Krankenhaus und wünscht sich nichts mehr, als endlich so normal leben zu können, wie andere Kinder auch.

Der Junge aus Russland – von seinen Eltern liebevoll Sascha genannt, leidet an einem Astrozytom – einem lebensgefährlichen Hirntumor des zentralen Nervensystems. Doch bis dieser wirklich diagnostiziert wurde, ist viel wertvolle Zeit vergangen.

Rückblick: Gleich nach der Geburt wurde bei Sascha ein Wasserkopf diagnostiziert. Mit zwei Monaten wurde bei ihm operativ ein Hirnshunt implantiert, eine künstliche Vene, die das Gehirn mit dem Magen verbindet. So konnte das überflüssige Hirnwasser abgeleitet werden. Doch es gab Komplikationen. Nach einer Woche infizierte sich der Shunt, sodass er entfernt werden musste. Zwei Monate versuchten die Ärzte die Infektion in den Griff zu bekommen, danach konnte ein neuer Shunt gelegt werden. Bei der Implantation fanden die Ärzte dann einen riesigen Hirntumor, der gleichzeitig auch die Ursache für die Entwicklung des Wasserkopfs war.

Für Elena (36) brach in diesem Moment die Welt zusammen, denn nie hätte die junge Mutter gedacht, dass ihr Sohn sterbenskrank ist. Doch es kam noch schlimmer – denn die Ärzte teilten ihr mit, dass der Tumor mit einer Größe von fast 5 Zentimetern inoperabel sei. Elena: „Die Ärzte sagten, wir sollen beten, dass der Tumor nicht weiter wächst.“

Die Gebete wurden nicht erhört, der Tumor wuchs – infolgedessen ist Sascha seit einem Jahr halbseitig gelähmt und kann nicht mehr sprechen. Die Mutter: „Als Sasha auf die Intensivstation kam, waren sich die Ärzte sicher, dass er nicht mehr lang leben wird. Sie gaben ihm sehr starke Medikamente, damit er keine Schmerzen verspürt.“

Der Vater wandte sich an eine Moskauer Klinik, in der Hoffnung, dass seinem Sohn hier geholfen werden könnte, doch die Moskauer Ärzte sahen ebenfalls keine Möglichkeit, den Jungen erfolgversprechend operieren zu können. Mit Medikamenten versorgt, wurde Sascha zum Sterben nach Hause geschickt.

Doch die Eltern ließen nichts unversucht, um das Leben ihres Kindes zu retten und fanden an der israelischen Klinik Ichilov einen Arzt, der sich bereit erklärte, Sascha aufzunehmen. Die Mutter: „Wir haben sofort unsere einzige Wohnung für 50 000 Dollar verkauft, um die Operation in Israel zu bezahlen.“

Da Saschas Zustand sehr kritisch war, musste er während der Reise nach Israel durch einen israelischen Arzt begleitet werden. Elena : „Sascha hat uns allen bewiesen, dass er ein Kämpfer ist und weiterleben möchte.“

Er hat 16 Stunden lang ohne medizinische Geräte ausgehalten bis er endlich in Israel war. Dort wurde sofort eine Biopsie durchgeführt. Dabei wurde ein kleiner Teil des abgestorbenen Tumorgewebes entfernt. Ein Monat später ließ die Lähmung nach, Sascha fing an zu sprechen und den vorher gelähmten Arm und das Bein zu bewegen.

Bis heute hat er fünf Monate Chemotherapie hinter sich, durch die es gelungen ist, den Tumor zu verkleinern. Um sein Leben zu retten, ist die Weiterführung der Chemotherapie in Kombination mit einer Radiotherapie dringend erforderlich. Die Mutter: „Wir haben nicht damit gerechnet, dass die Therapie unseres Sohnes so lang dauern wird. Unsere finanziellen Mittel sind schon längst verbraucht. Deshalb bitten wir Sie um Hilfe für unseren Jungen. Helfen Sie uns, das Leben unseres Kindes zu retten! Es ist sehr schmerzhaft sich damit abfinden zu müssen, dass das Leben unseres Kindes vom Geld abhängt… aber diese Therapie ist seine einzige Chance!“

„Ein Herz für Kinder“ erklärte sich bereit, sich an den Behandlungskosten zu beteiligen, damit Saschas Therapie fortgesetzt werden kann und er so die Chance bekommt, wieder gesund zu werden.

„Ein Herz für Kinder“

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