Sascha braucht eine Behandlung

Alexandra (16) aus Russland – von ihrer Familie und ihren Freunden liebevoll Sascha genannt – gibt sich alle Mühe, damit man ihr nicht ansieht, wie schwer krank sie ist. Seit ihrer Geburt kämpft sie um ihr Leben.

Ihr Leben begann mit Reanimationen, künstlicher Beatmung und Aufenthalten auf der Neugeborenenintensiv. Viele verschiedene Krankheiten, die sich nacheinander ablösten – eine schwerer, als die andere – quälten sie. Schimmer voller Hoffnung, dass die Erstgeborene von Olga (45) und ihrem Mann Sergej den Sprung ins Leben schafft, verflüchtigten sich, als sie das schreckliche Urteil der Ärzte hörten: „Das Kind ist nicht lebensfähig. Seien Sie bereit sich zu verabschieden…“

Doch Sascha klammerte sich, so jung schon, mit aller Macht an das Leben und entgegen aller ärztlichen Prognosen überlebte sie und überstand auch eine komplizierte Operation, die die Ärzte anfänglich ablehnten. Nur die Tränen und das Flehen der Eltern führten zu einer Änderung der Entscheidung.

Doch auch nach der OP gaben die Ärzte keinerlei Garantie auf ihr Leben. Eine ständige Angst um ihr Töchterchen beherrschte die Herzen und den Verstand von Olga und Sergej. Aber alles lief glatt. Die Jahre vergingen, Sascha ging zur Schule, wurde erwachsen und ist nun eine schöne und auch manchmal lebensfrohe junge Frau.

Das Schicksal hielt eine weitere schwere Prüfung für die Familie bereit: Im elften Lebensjahr traten bei Sascha neue Symptome auf. Sie litt unter ständiger Müdigkeit, Atemnot, Herzrasen. Die Diagnose, welche die Ärzte aber erst mehrere Jahre nach Beginn der Symptome feststellten, war erneut schrecklich: Pulmonale Hypertonie. Auf die Fragen der Eltern antworteten die Ärzte: „Das kommt im Jugendalter vor, es wird sich alles normalisieren!“.

Aber nichts normalisierte sich, sondern es wurde noch schlimmer.

Den Eltern Saschas fällt es schwer, alles über ihr Kind zu erzählen und zu verstehen, was die Ärzte erklären, denn Olga und Sergej sind taub. Nicht nur deshalb ist die Familie in einer sehr schwierigen Situation. Die Eltern wünschen sich nichts weiter für ihre Tochter, als das sie ein unbeschwertes Leben führen kann. Doch da die verordneten Medikamente nicht anschlagen und keine richtige Therapie gefunden wird, scheint das nicht möglich.

Was ihr helfen könnte: Eine komplette und gründliche Untersuchung in einer europäischen Klinik, wo man Erfahrung mit der Behandlung von Kindern mit pulmonaler Hypertonie hat, wo Sascha getestet auf die benötigten Medikamente getestet werden und dann eine adäquate Behandlung durchgeführt werden kann.

Die Universitätsklinik Gießen ist bereit, Sascha zur Untersuchung und Behandlung aufzunehmen. Das allerdings ist mit hohen Kosten verbunden, die die Familie nicht aufbringen kann. „Ein Herz für Kinder“ ist zur Stelle und zahlt einen Teil der Behandlungskosten, damit Sascha endlich die Chance bekommt, gesund zu werden.

„Ein Herz für Kinder“

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