Horror-Diagnose nach Unfall

Anfang 2010 kam Unglück über die Familie Kravets aus Kasachstan. Alexey (11) stürzte in der Schule und brach sich dabei die Hüfte. Das daraus resultierend ein noch viel schlimmeres Leiden festgestellt werden würde, das das ganze Leben des Jungen schlagartig änderte, konnte niemand ahnen…

Zunächst wurde Alexey im Krankenhaus ganz regulär wegen des Hüftbruchs behandelt. Er bekam eine Gipsschale, doch sein Zustand verschlechterte sich zusehends.

Weitere Untersuchungen zeigten, dass Alexey zusätzlich auch noch an Tuberkulose litt. Doch das war noch keine Erklärung für seine Schwäche und die nicht aufhören wollenden Schmerzen.

Nachdem Tatyana (41) ihren Sohn schließlich in ein anderes Krankenhaus brachte, wurde endlich die richtige Diagnose gestellt, die gleichsam schockierend für die ganze Familie war. Alexey hat Knochenkrebs – ein sogenanntes Ewing-Sarkom.

Die Ärzte in Kasachstan sahen als einzige Möglichkeit eine Amputation des Beines – ohne jedoch die Hoffnung zu geben, dass Alexey dadurch geheilt werden könnte.

Daher beschlossen die Eltern, Hilfe am Sheba Medical Center in Israel zu suchen. Um die Behandlung Alexeys in Israel zu ermöglichen, verkauften die Eltern alles, was sie besaßen und sammelten weitere Spenden.

So war es möglich, dass sich der Junge bereits einer Chemotherapie unterziehen konnte. Infolgedessen hatte sich der Tumor verkleinert und konnte operativ entfernt werden.

Um den Krebs gänzlich zu besiegen, brauchte Alexey 12 weitere Blöcke Chemotherapie, die die Eltern nicht mehr finanzieren konnten.

„Ein Herz für Kinder“ half, dadurch hatte der tapfere Junge die Chance, die Chemotherapie abschließen zu können.

„Ein Herz für Kinder“

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