Deutscher Arzt schenkt Ali ein neues Leben

Ali (11) macht seit Jahren Unvorstellbares durch. Er leidet seit der Geburt an einer Blasenextrophie – eine komplizierte urogenitale Fehlbildung, bei der die Blase offen auf dem Unterleib liegt und auch die Geschlechtsorgane deformiert sind.

Die Folge: Ali ist komplett inkontinent, der Urin entleert sich aus den Harnleitern direkt auf die Bauchhaut, was häufig zu schmerzhaften Entzündungen führt. Zudem läuft der Urin auch in die Kleidung, was zu unangenehmen Gerüchen führt und ihn dadurch komplett von einem sozialen Leben abschottet.

Dadurch das der Jemen ein sehr wenig entwickeltes Land ist, ist auch die medizinische Versorgung in den meisten Gegenden mehr als schlecht. Fachärzte gibt es kaum und die zumeist arme Bevölkerung hat kaum Möglichkeiten, woanders Hilfe zu suchen.

Deshalb konnte auch Ali mit seiner schlimmen Erkrankung über die Jahre nie richtig behandelt werden – bis ein Münchener Kinderarzt, der im Jemen während seines Urlaubs kostenlos Kinder operiert, auf sein Schicksal aufmerksam wird.

Er beschließt sofort, dem tapferen, einsamen Jungen zu helfen – doch eine OP im Jemen selbst ist aufgrund der fehlenden Ausrüstung nicht sinnvoll.

Deshalb soll Ali kostenlos von ihm im Krankenhaus München-Schwabing operiert werden, die allerdings entstehenden Kosten für Medikamente und Material können von der Klinik nicht übernommen werden.

Hier hilft „Ein Herz für Kinder“ und stellt die nötigen Mittel bereit, um diese Operation zu ermöglichen und Ali damit endlich ein normales Leben ohne Schmerzen zu schenken.

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
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