Vergebliche Hoffnung für Krebskind Alina

Sie war so tapfer! Sie war so stark! Wie eine Heldin kämpfte Alina (†13) gegen den heimtückischen Krebs und musste dabei so viel durchmachen.

Vor zwei Jahren kam das Unheil über die Familie aus der Ukraine und zerstörte das Familienglück. Noch bevor der Krebs ausbrach, war Alina ein glücklicher Teenager, der so gern zur Schule ging und mit Freunden unterwegs war. Doch Ende 2008 klagte sie immer wieder über Unwohlsein und Schmerzen im rechten Bein.

Untersuchungen ergaben, dass Alina an einem Osteosarkom litt. Und schlimmer noch. Der Tumor hatte bereits gestreut und es fanden sich auch Metastasen in der Lunge!

In der Ukraine schickten die Ärzte Alina wieder nach Hause, weil sie keinerlei Behandlungsmöglichkeiten für das Mädchen sahen.

Oleksandr und Olena wollten nicht akzeptieren, dass es für ihre Tochter keine Hilfe mehr geben sollte. Auf der ganzen Welt suchten sie nach geeigneten Ärzte und traten schließlich mit dem Uniklinikum in Erlangen in Kontakt.

Hier wurde Alina im Dezember zum ersten Mal operiert. Leider konnten die Ärzte ihr Bein nicht mehr retten. Der Krebs hatte sich bereits so sehr ausgebreitet, dass nur noch eine Amputation möglich war. Einige Monate später musste auch ein Teil der Lunge entfernt werden, weil sich hier bereits Metastasen gebildet hatten.

Auch diese Operation steckte das Mädchen tapfer weg. Die ganze Familie hoffte, dass Alina nun nach all den Operationen und Behandlungen die Chance hatte, wieder gesund zu werden.

Dafür war aber dringend eine abschließende Chemotherapie notwendig, die „Ein Herz für Kinder“ finanzierte. Doch bei der Behandlung stellten die Spezialisten in Erlangen fest, dass der Krebs gestreut hatte und sich im ganzen Körper Metastasen gebildet hatten. Alina wurde zu ihren Eltern nach Hause geschickt, wo sie friedlich in ihrer geliebten Umgebung eingeschlief.

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
Spendenkonto 067 67 67
Deutsche Bank Hamburg | BLZ 200 700 00
IBAN DE60 2007 0000 0067 6767 00 | BIC DEUTDEHH