Plötzlich todkrank

Noch bis vor kurzem war Aliya (12) ein fröhlicher Teenager. Das Mädchen aus Kasachstan hatte viel Spaß in der Schule, unternahm in ihrer Freizeit viel mit Freunden und ihren älteren Brüdern. Doch von einem auf den anderen Tag wurde sie schlapp, müde und appetitlos. Wochenlang hielt dieser Zustand an – bis die erschreckende Diagnose KREBS feststand.

Für ihre Familie war die Diagnose der Ärzte ein Riesenschock. Niemals hätten sie damit gerechnet, dass hinter den vermeintlich harmlosen Symptomen eine so schlimme Krankheit stecken könnte. Zunächst bestand auch kein Grund zur Besorgnis. Als Biman (42) mit ihrer Tochter einen Arzt aufsuchte, verordnete dieser ein Antibiotikum. Doch trotzdem verbesserte sich Aliyas Zustand nicht. Es kamen Kopfschmerzen eine Schwellung im Halsbereich, Nasenbluten und einige unerklärliche Hämatome hinzu.

Die Mutter konsultierte einen weiteren Arzt, der allerdings nur feststellte, das bestimmte Hormone erhöht waren. Deshalb musste sich Aliya ein Hormontherapie unterziehen, die allerdings ebenfalls keine Zustandsverbesserung bewirkte.

Nur durch eine Röntgenuntersuchung, die auf Bitten der Mutter durchgeführt wurde, kamen die Ärzte schließlich auf die wahre Ursache für Aliyas Leiden: Leukämie. Sofort wurde in Kasachstan eine Chemotherapie eingeleitet, die allerdings auch nach mehreren Wochen überhaupt keine positive Entwicklung zeigte. Die Krebszellen in Aliyas Blut vermehrten sich unaufhörlich. Da die Kliniken in Kasachstan schlecht ausgestattet sind und Krebstherapien nicht nach modernstem Standard durchgeführt werden können, empfahlen die Ärzte eine Weiterbehandlung im Ausland, da Aliya sonst keine Chance hätte, den Kampf gegen den Krebs zu gewinnen.

Durch diverse Spendenaktionen wie Aufrufe in sozialen Netzwerken, TV-Berichte, Benefiz-Konzerte und durch Spenden von Freunden, Verwandten und Bekannten gelang es den Eltern soviel Geld zu sammeln, um eine Behandlung im Universitätsklinikum Regensburg beginnen zu können.

Zwischenzeitlich wurde die Chemotherapie begonnen, doch auch nach einigen Blöcken ist kein Ansprechen auf die Therapie zu sehen. Somit ist keine kurative Behandlung mehr möglich.

Aliyas letzte Chance: eine Stammzelltransplantation. Es werden nun zunächst ihre Eltern und ihre beiden älteren Brüder getestet. Falls kein Familienmitglied passt, wird eine Fremdspendersuche eingeleitet. Mit weiteren Kosten ist zu rechnen. Da die von den Eltern gesammelte Summe nicht ausreichte, gab „Ein Herz für Kinder“ den fehlenden Rest dazu, sodass nun alle medizinisch notwendigen Maßnahmen zur Rettung von Aliyas Leben durchgeführt werden können.

„Ein Herz für Kinder“

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