Seltene Entwicklungsstörung

Amelia (7) ist ein fröhliches und aufgewecktes Kind, jedoch kämpft sie mit einer sehr gefährlichen, seltenen Krankheit. Das Mädchen aus Polen leidet seit der Geburt unter dem Arnold Chiari Syndrom. 

Dabei handelt es sich um eine Einklemmung des unteren Teils des Gehirns, und zwar der Kleinhirntonsillen und des unteren Teils des Kleinhirns durch die Schädelöffnung in Richtung des Spinalkanals. Die Symptome von Chiari werden von einer Belastung des Hirngewebes hervorgerufen, das durch die Zugkraft in den Spinalkanal gepresst wird. Insbesondere Schwindel, starke Kopfschmerzen, eingeschlafene Arme, Taubheitsgefühl in den Beinen und Händen und Sehverluste treten als Symptome ein. Bei Amelia ist zusätzlich auch noch eine idiopathische Skoliose festgestellt worden.

Um die Beschwerden zu lindern und Amelia ein normales Leben ermöglichen zu können, ist dringend eine Operation notwendig, die nur am Institut Chiari in Barcelona, dem einzigen in Europa, durchgeführt werden kann. Bei dem minimal-invasieven Eingriff wird ein 20 Zentimeter langer Bindegewebsstrang des Rückenmarks durchtrennt. Dieser Strang erzeugt beim Arnold-Chiari-Syndrom Druck auf das Rückenmark. Wenn der Strang durchtrennt wird, verringert sich der Druck und das Fortschreiten der Erkrankung kann gestoppt werden.

Die Kosten der Operation werden von der polnischen Krankenkasse nicht übernommen und müssen von den Eltern selbst getragen werden. Ein Großteil des benötigten Geldes konnte bereits durch eine Spendensammlung erbracht werden, der fehlende Rest kam von „Ein Herz für Kinder“, sodass nun alle Kosten gedeckt sind und Amelia Anfang März operiert werden kann.

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
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