In wenigen Monaten veränderte sich Anastasias Leben

Zwischen den beiden Bildern, die wir von Anastasia (15) sehen liegen nur wenige Monate. Sie erzählen die Geschichte einer dramatischen Lebenswende mit ungewissem Ausgang.

Anastasia im Spätsommer 2009: Mit langer, dunkler Lockenmähne lehnt sie lässig an einem Gerüst auf dem Schulhof. Ein keckes Lächeln huscht über ihr Gesicht. Das Mädchen aus der Ukraine geht gern zur Schule, hat Spaß mit ihren Freunden, liebt es sich zu Schminken und hin und wieder auszugehen.

Anastasia im Winter 2009: Das Lächeln ist aus ihrem Gesicht gewichen. Sie liegt im Bett eines Krankenhauses, neben ihr ein Mundschutz, der Oberkörper beklebt mit einem großen Pflaster. Von ihren langen, dunklen Haaren ist keines mehr geblieben. Sie trägt eine weiße Mütze, um ihren kahlen Kopf zu verdecken. Ihr Blick ist leer und traurig. Sie weiß nicht was kommen wird, nur, dass sie den wohl schwersten Kampf ihres Leben gewinnen will – den Kampf gegen den Blutkrebs.

Im November litt das junge Mädchen immer wieder unter schlimmen Fieberattacken. Plötzlich dann konnte sie nichts mehr hören. Zunächst dachte Mutter Olena (39) es könnte sich um die Folge einer Erkältung handeln. Sicherheitshalber aber ging sie mit ihrer Tochter ins Krankenhaus.

Nach wenigen Untersuchungen stand die unheilvolle Diagnose fest: akute myeloische Leukämie! In der Ukraine wurde sofort eine Chemotherapie eingeleitet. Besonders schlimm: durch die Behandlung wurde das schwer kranke Mädchen auch noch mit Hepatitis C angesteckt.

Das aber war nicht das Ende der schlechten Nachrichten: Die Chemotherapie zeigte nicht den Erfolg, den die Ärzte erhofft hatte. Zusätzlich wurden auch noch Tumore im Gehirn und in der Gebärmutter gefunden.

Die Ärzte in der Ukraine wussten nicht weiter und empfahlen eine Behandlung im Ausland – Anastasias einzige Chance zu überleben.

Spezialisten am Universitätsklinikum Frankfurt erklärten sich bereit, das todkranke Mädchen mit einer hoch dosierten Chemotherapie zu behandeln.

Die Kosten konnten die Eltern allein nicht aufbringen. „Ein Herz für Kinder“ half und auch durch Spenden aus der Ukraine konnte die Hälfte der benötigten Summe gedeckt werden. Die noch fehlenden 45 000 Euro haben Sie gespendet!

Sie gaben Anastasia mit Ihrer Spende die Chance, wieder ein gesundes und glückliches Mädchen zu werden!

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
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