Zweite Herz-OP soll sie retten

Anastasia (10 Monate) und ihre Familie haben ein besonders schweres Schicksal. Nicht nur sie ist schwer krank auf die Welt gekommen, sondern auch ihr Bruder Christian (11), der an Cerebralparese leidet.

Das Mädchen aus Moldawien kam vor knapp einem Jahr mit einem schweren Herzfehler zur Welt – einem Ventrikel-Septum-Defekt. Maria (28): „Nichts deutete während der Schwangerschaft darauf hin, dass mein Baby mit einem kranken Herzen geboren werden würde. Alle Untersuchungen waren zur vollsten Zufriedenheit der Ärzte.“

Doch acht Tage nach der Geburt verschlechterte sich plötzlich der Gesundheitszustand von Anastasia. Sie lief blau an, hatte Schwierigkeiten mit der Atmung. Den Ärzten in Chisinau gelang es, den Zustand des Babys zu stabilisieren, allerdings teilten sie Maria und ihrem Mann Constantine mit, dass die Kleine so schnell wie möglich operiert werden muss.

In Moldawien war es nicht möglich den komplizierten Eingriff am Herzen durchzuführen, denn den Kliniken fehlt es an der entsprechenden OP-Ausrüstung und auch die Ärzte haben keine ausreichende Erfahrung. Da alles sehr schnell gehen musste, fuhren die Eltern mit ihrem kranken Kind nach Kiew, wo das Baby am „Children’s Cardiac Center“ erfolgreich operiert werden konnte.

Das Geld für die Behandlung konnten die Eltern gerade so durch einige Ersparnisse aufbringen. Nun ist ein zweiter Eingriff nötig, der das Herz von Anastasia ganz gesund machen soll. Dieser kann wieder in Kiew durchgeführt werden, allerdings sind die finanziellen Möglichkeiten der Eltern komplett erschöpft.

Mit Hilfe von „Ein Herz für Kinder“ und einer weiteren Organisation ist es aber gelungen, die OP-Kosten zu decken, sodass nun einer vollständigen Genesung Anastasias hoffentlich nichts mehr im Wege steht.

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
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