Augen-OP in Deutschland rettet Anastasia (2)

Es war nur ein ganz winziger, heller Fleck, der Anastasias (2) Leben plötzlich komplett veränderte. Vater Andrei bemerkte die Verfärbung in den sonst so strahlenden Augen seines kleinen Töchterchens.

Die Diagnose der Ärzte in Rumänien war für die ganze Familie ein Schock: Krebs! Ein so genanntes Retinoblastom.

Der bösartige Augentumor tritt sehr selten auf, meistens erkranken Kinder vor dem fünften Lebensjahr.

Noch dramatischer: In Rumänien gibt es keine Behandlungsmöglichkeit für das Mädchen. Für die Eltern ist klar: Wir fahren zu Spezialisten nach Deutschland, um das Leben unseres Kindes zu retten.

Am Klinikum in Essen wird Anastasia aufgenommen. Doch die Ärzte haben keine guten Nachrichten. Die Krankheit war sehr weit fortgeschritten, Metastasen bedrohten den Sehnerv. Die Krebs-Spezialisten mussten das linke Auge des Mädchens entfernen, um die Ausbreitung der Netzhautgeschwulst zu verhindern.

Nach der OP muss die kleine, tapfere Anastasia auch noch eine kombinierte Chemo- und Strahlentherapie über sich ergehen lassen, um den Krebs in ihrem Körper zu besiegen. Dafür jedoch fehlt den Eltern das Geld.

„Ein Herz für Kinder“ sprang ein und unterstützte die Familie. Inzwischen konnte Anastasia gesund nach Rumänien zurückkehren. Vater Andrei: „Wir sind tief beeindruckt. Wir danken von ganzem Herzen für Ihre wertvolle Hilfe.“

„Ein Herz für Kinder“

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