Anastasija leidet an offenem Rücken

Die Ärzte in der Ukraine hatten den Kampf um das Leben der kleinen Anastasija (3) schon lange aufgegeben. Das Mädchen leidet seit seiner Geburt an einem Wasserkopf und einem offenen Rücken. Mit schlimmen Folgen: Untersuchungen zeigten, das sich nun auch noch eine Querschnitts- und Blasenlähmung eingestellt hat.

Mutter Liudmyla (28) konnte sich einfach nicht damit abfinden, dass es keine Hilfe für ihre geliebte kleine Tochter geben sollte. Deshalb suchte sie Hilfe in Deutschland. Der Verein „Berlin hilft“ sorgte dafür, dass die kleine Anastasija mehrfach in Berlin behandelt werden konnte.

Sie bekam hier z.B. eine Beinprothese, sodass sie inzwischen lernen konnte, einige wenige Schritte mit Unterstützung zu laufen. Sie wird zwar immer auf einen Rollstuhl angewiesen sein, dennoch kann sie durch Hilfsmittel lernen, später ein möglichst selbstständiges Leben zu führen.

Aktuell benötigt Anastasija ein neues, elektronisch regulierbares Shuntsystem. Gleich nach der Geburt wurde dem Mädchen ein Shunt gesetzt, durch den das überflüssige Wasser im Kopf abfließen konnte. Der alte Shunt hat jedoch immer wieder zu Problemen geführt, wodurch der Hirndruck gefährlich anstieg.

In der Ukraine gibt es jedoch derzeit nur die passiven Systeme. Da es Anastasija momentan nicht besonders gut geht, muss sie schnellstmöglich wieder nach Berlin kommen, damit das neue System implantiert werden kann. Die Charité hat zu bereit erklärt den Eingriff durchzuführen.

Da die Mutter allein nicht für die Behandlungskosten aufkommen kann, stehen „Berlin hilft“ und „Ein Herz für Kinder“ dem tapferen Mädchen, das schon soviel in seinem Leben durchmachen musste, zur Seite.

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
Spendenkonto 067 67 67
Deutsche Bank Hamburg | BLZ 200 700 00
IBAN DE60 2007 0000 0067 6767 00 | BIC DEUTDEHH