Nastenkas Herz war zu schwach

Die kleine Nastenka (†3) wollte noch soviel von der Welt erfahren, besonders von den Schwänen und Enten, die sie so gern gefüttert hat. Doch ihr kleines Herz war am Ende zu schwach. Es blieb stehen, ohne das die Ärzte eine Chance hatten sie zu retten.

Der kleine Sonnenschein aus Russland litt an pulmonaler Hypotonie, das bedeutet einen Anstieg des Blutdrucks im Lungenkreislauf, oft verbunden mit einer darauf folgenden Rechts-Herzinsuffizienz.

Mit dramatischen Folgen: Anastassia war oft schwindelig, sie fühlte sich müde und abgeschlagen, bekam schreckliche Anfälle, bei denen zeitweise ihre Atmung aussetzte. Meist können die kleinen Patienten mit dieser Erkrankung nicht länger als drei Jahre überleben. Auch Nastenka schaffte es nicht, obwohl „Ein Herz für Kinder“ ihr ermöglichte, bei den besten Spezialisten am Kinderherzzentrum in Gießen untersucht zu werden.

In Russland konnte Nastenka aufgrund fehlender Möglichkeiten nicht untersucht und behandelt werden. Deshalb wandte sich ihre Mutter Svetlana an die BILD-Hilfsorganisation, in der Hoffnung auf Rettung.

Am Kinderherzzentrum Gießen konnte das kleine Mädchen durch die Unterstützung von „Ein Herz für Kinder“ untersucht werden. Doch die Katheteruntersuchung ergab leider, dass die Krankheit weiter fortgeschritten war als angenommen. Eine Operation zur Erleichterung des Blutabflusses am Herzen wurde wegen des Risikos zunächst nicht durchgeführt.

Die Ärzte entschieden, dass die Kleine Ende des Jahres erneut zu Untersuchungen nach Deutschland kommen sollte, gaben ihr Medikamente mit, die ihren Zustand stabilisieren sollten.

Doch eine plötzliche Infektion schwächte den kleinen Körper von Nastenka so schwer, dass ihr Herz für immer aufhörte zu schlagen.

„Ein Herz für Kinder“

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