Seltenes Kurzdarmsyndrom

Seit Andrey (1) auf der Welt ist, kämpft er um sein Leben. Kurz nach der Geburt starb ein ein Teil des Dünndarmgewebes bei ihm ab, sodass er notoperiert werden musste. Nur 10 Zentimeter des Dünndarms konnte die Ärzte erhalten.

Der Eingriff hat den Jungen aus der Ukraine zwar gerettet, dennoch ist er seitdem extrem eingeschränkt. Die Nahrung, die Andrey zu sich nimmt, kann aufgrund des Kurzdarmsyndroms nicht verdaut werden, wodurch der Junge extrem untergewichtig ist. Er wiegt gerade mal 5 Kilogramm und muss intravenös ernährt werden.

Natalia (26) hat inzwischen eine wahre Odyssee durch Krankenhäuser in der Ukraine und Russland hinter sich. Die Ärzte haben viele Versuche unternommen, dem schwer kranken Jungen zu helfen, die jedoch alle keine Besserung brachten. Schlimmer noch: In den letzten Wochen verschlechterte sich Andreys Zustand rapide. Die ukrainischen Ärzte wissen nicht mehr weiter. Ihnen sind auch bereits mehrere Behandlungsfehler unterlaufen, die Andreys Zustand weiter verschlimmerten.

Die letzte Chance ist das Klinikum Stuttgart. Durch eine spezielle Therapie kann der Darm gedehnt und verlängert werden, sodass die Nahrungsverdauung besser funktioniert. Die Behandlung ist allerdings sehr langwierung und deshalb auch enorm teuer. Natalia kann das Geld nicht aufbringen. Sie wurde von ihrem Mann verlassen und kann selbst nicht arbeiten, da sie sich rund um die Uhr um ihren kranken Sohn kümmern muss. Durch die Unterstützung ihrer Eltern kommt sie gerade so über die Runde.

Helfer in Russland ist es gelungen einen Großteil des benötigten Geldes zu sammeln, den fehlenden Rest gab „Ein Herz für Kinder“ dazu, sodass Andrey nun endlich nach Deutschland kommen und hier hoffentlich geheilt werden kann.

„Ein Herz für Kinder“

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