Der Krebs hat schon gestreut

Andria ist der kleine Engel von seinem Vater und seiner Mutter Natalia. Er ist ihr ein und alles. Doch leider trübt eine böse Krankheit das Glück der Familie.

Als Andria’s Eltern im Juli 2010 mal in der rechten, mal in der linken Augenhöhle blaue Flecke bemerkten gingen sie sofort mit ihm zum Arzt. Dieser riet der Familie erstmal zu warten, beruhigte sie. Auch als er immer wieder Fieber bekam, mahnte der Onkel Doktor zur Geduld. Die Reaktion ist nicht besonders verwunderlich, da Andria sich ansonsten normal entwickelte und gut an Gewicht zunahm.

Doch zu den Fieberschüben und Hämatomen am Auge kam nun auch noch dazu, dass er nachts aufwachte und weinte und sehr doll schwitzte. Sich nicht mehr auf den Arzt in Georgien verlassend, fuhren seine Eltern mit ihm nach Essen, wo eine genaue Diagnostik durchgeführt wurde.

Und dann die schreckliche Diagnose: ein Neuroblastom der Stufe IV. Dieses äußerst aggressive und bösartige Krebsgewebe hatte schon Metastasen in der Leber, im Schädelbasisknochen, in den Lymphknoten und im Knochenmark gebildet. Andria musste umgehend behandelt werden, da sonst seine Überlebenschancen schlecht gewesen wären. Dank der eingeleiteten Chemotherapie konnten schon einige Fortschritte erzielt werden und seine Heilungschancen haben sich im Verlauf der Behandlung sehr gebessert.

Damit Andria den Krebs besiegen kann, muss die Therapie dringend fortgeführt werden. Das allerdings ist mit hohen Kosten verbunden, die die Eltern nicht stemmen können. Einen der benötigten Behandlungsgelder bekam die Familie von „Ein Herz für Kinder“ und so stehen die Chancen gut, dass Natalias kleiner Engel nach zermürbender Behandlung den Krebs doch noch besiegen kann.

„Ein Herz für Kinder“

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