Sie leidet am West-Syndrom

Angelina (7) aus Russland ist das erste Kind von Roman und seiner Frau. Schon während der Schwangerschaft gab es Probleme, durch eine Anämie der Mutter bestand die Gefahr, dass sie ihr Kind verlieren könnte.

Zum Glück aber konnten die Ärzte die junge Frau stabilisieren und der Tag, an dem Angelina geboren wurde, war zugleich der schönste für die kleine Familie. Zunächst schien es so, als sei das Baby vollkommen gesund, doch mit drei Monaten bekam das Mädchen plötzlich epileptische Anfälle, die bis zu zehn Mal am Tag das Kind quälten.

Medikamente, die eigentlich die Krampfanfälle reduzieren sollten, bewirkten das Gegenteil – sie wurden noch häufiger. Begleitet wurden die Anfälle von Unruhe, Schlafstörungen und Rückschritten in der motorischen Entwicklung.

Die Medikation wurde verändert, die Häufigkeit der Anfälle ging zurück. Seit März 2008 allerdings hat sich Angelinas Zustand wieder verschlechtert, durch genauere Untersuchungen stand fest, dass das Kind am West -Syndrom leidet – einer schweren Epilepsieform, die mit Medikamenten nur schwer oder gar nicht einzustellen ist.

Um ihr zu helfen, soll durch einen neurochirurgischen Eingriff ein Shunt-System gelegt werden. Allerdings ist dies aufgrund der mangelnden Ausstattung der Krankenhäuser in Angelina Heimat nicht möglich.

Vater Roman hofft deshalb auf Hilfe in Deutschland. Am Klinikum Nürnberg stehen die Ärzte bereit, um die kleine Angelina, die schon soviel in ihrem Leben durchmachen musste, zu operieren. Allerdings ist die Behandlung auch mit enorm hohen Kosten verbunden, die die Eltern allein nicht bezahlen können.

„Ein Herz für Kinder“ reagierte sofort auf den Hilferuf aus Russland und stellte einen Großteil der benötigten Behandlungskosten bereit, damit Angelinas Leiden durch die dringend notwendige Operation gelindert werden können.

„Ein Herz für Kinder“

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