Ein Jahr lang im Krankenhaus mit Medikamenten ruhig gestellt

Die kleine Anna (3) aus der Ukraine hat ein besonders schweres Schicksal. Sie wurde als Pflegekind von der Familie Ibolia angenommen, war schon zuvor schwer krank.

Wahrscheinlich hat Annas leibliche Mutter während der Schwangerschaft Drogen und Alkohol konsumiert. Da sich die Mutter nicht um ihre Tochter kümmerte, wurde sie ein Jahr lang in einem Krankenhaus aufgenommen und mit starken Medikamenten ruhig gestellt. Pflegemutter Molinar (34): „Sie war ohne Leben, ohne Reflexe wie eine Gummipuppe. Sie schlief den ganzen Tag.“

Eine Ursache für ihren schlechten Allgemeinzustand konnten die Ärzte bis heute nicht finden. Sie haben allerdings auch keine großen Versuche unternommen, dem Kind zu helfen.

Zwar ist Anna in ihrer Pflegefamilie inzwischen etwas aufgeblüht, dennoch ist sie permanent krank und kann deshalb auch nicht in den Kindergarten gehen.

Da es in der Ukraine keine richtige Hilfe gibt, möchten die Pflegeeltern ihre Tochter gern in Deutschland untersuchen lassen – in der Hoffnung, dass die Ärzte hier einen Weg finden, um Annas Leiden zu lindern.

Da die Familie allein die Kosten für die Untersuchung nicht tragen kann, hilft „Ein Herz für Kinder“, damit Anna endlich die Chance bekommt, nach einem schlimmen Martyrium wieder gesund zu werden.

„Ein Herz für Kinder“

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