Sie kämpft gegen einen bösartigen Hirntumor

Anna (9) würde so gerne wieder zur Schule gehen und mit ihren Freundinnen spielen, doch derzeit kämpft sie im Krankenhaus um ihr Leben. Sie hat einen gefährlichen, bösartigen Hirntumor.

Bereits vor fünf Jahren zeigten sich die Symptome der schweren Erkrankung. Plötzlich begann Anna stark zu schielen. Nina (27) suchte sofort mit ihrer Tochter einen Augenarzt auf, der aber nicht die Ursache des Schielens feststellen konnte. Er entließ die Mutter mit der Aussage, das dabei nichts zu machen sei und sich die Symptomatik mit der Zeit wieder geben würde.

Da Anna keine weiteren Beschwerden hatte, gab sich die Mutter mit der Aussage des Arztes zufrieden. Bis zu Jahr 2011 deutete auch nichts darauf hin, dass hinter dem Schielen eine schlimmere Diagnose stecken könnte. Doch dann klagte Anna plötzlich über extreme Müdigkeit, Kopfschmerzen und musste sich auch immer öfter übergeben.

Weil Nina keine Erklärung für den schlechten Zustand ihrer Tochter hatte, ließ sie sie notfallmäßig in die Klinik einweisen. Hier wurde auch eine MRT-Untersuchung des Kopfes veranlasst, die schließlich die wahre Ursache für Anna Leiden aufdeckte: ein Hirntumor mit beträchtlichem Ausmaß. Teile des zentralen Nervensystems wurden bereits gequetscht, wodurch Annas Sprachzentrum beeinträchtigt wurde. Eine sofortige Operation war notwendig.

Leider ist es den Ärzten aufgrund der Lage des Tumors nicht gelungen, ihn vollständig zu entfernen, was sich aber erst später herausstellte. Denn kurze Zeit nach der OP litt Anna wieder unter schlimmen Schmerzen und motorischen Störungen.

Das Gliom war wieder nachgewachsen und führte zu den bekannten Symptomen. Die ukrainischen Ärzte wagen keinen weiteren Eingriff, denn sie haben Angst die Nerven zu verletzen, die für die Vitalfunktionen zuständig sind. Anna bekommt daher derzeit nur Chemotherapie. Der Tumor muss aber operativ entfernt werden, da er sonst das zentrale Nervensystem weiter schädigt. Die Gefahr ist groß, dass Anna sterben könnte.

Die Mutter nahm deshalb Kontakt mit der Charité in Berlin auf, die sich bereit erklärte Anna zu behandeln. Zuvor muss allerdings die Finanzierung der Kosten gesichert sein, die die Eltern nicht leisten können.

„Ein Herz für Kinder“ erklärte sich deshalb bereit einen Teil der Kosten zu übernehmen, damit Annas Leben in Berlin gerettet werden kann.

„Ein Herz für Kinder“

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