Kleines Herz, was hast du durchgemacht

Nur ganz kurz durfte Svetlana (33) ihre so lang erwartete und ersehnte Tochter Arina (1) nach der Geburt im Arm halten. Ein sanftes Streicheln, ein schneller Kuss auf das Köpfchen – dann musste das Baby auf die Intensivstation! Lebensgefahr!

Arina kam mit einem schweren Herzfehler zur Welt, der wenige Wochen später im Moskauer Bakulev-Forschungszentrum für Kardiologie und Kardiochirurgie bestätigt wurde. Die Diagnosen: Pulmonalatresie, Ventrikelseptumdefekt, Linksherzhypoplasie.

Im Dezember 2008 fingen die endlosen Wanderungen durch die Krankenhäuser an, verbunden mit vielen Untersuchungen und Operationen, aber ohne jegliche Hoffnung auf die endgültige Behebung des Herzfehlers.

In Arinas Fall, meinten die Moskauer Kardiologen, ist die radikale Korrektur nur durch eine komplexe Herz-Lungen-Transplantation möglich, die in Russland grundsätzlich nicht durchgeführt werden kann. Hier sind nur mehrere kleine Operationen möglich, durch die aber das Risiko, dass das Kind auf dem OP-Tisch sterben könnte, enorm groß sind.

Die Eltern, die große Angst um ihre geliebte Tochter hatten, wandten sich auf Empfehlung der Moskauer Ärzte an das Deutsche Herzzentrum Berlin, wo die notwendigen Korrekturen innerhalb nur einer Operation unternommen werden könnten – mit viel besseren Reanimationsmöglichkeiten.

Für Svetlana und ihren Mann Andrej war sofort klar, dass sie um alles in der Welt, Arina eine Behandlung in Deutschland ermöglichen möchten.

Svetlana über ihre Tochter: „Sie ist so hübsch und intelligent. Arina ist jetzt in dem Alter, wo sie ganz viel lernt und alles nachmacht. Ihre Augen können schon so viel erzählen. So viel Schmerz haben die meisten Erwachsenen nicht erlebt. Kaum einer hat so viel gemacht wie dieses kleine Mädchen.“

Unermüdlich sammelten Sie zusammen mit dem Verein „Ein Recht auf Leben e.V.“ Spenden, um die Behandlungskosten decken zu können.

Da das Geld aber nicht reichte, half auch „Ein Herz für Kinder“, um Arina zu helfen, wieder gesund und glücklich zu werden.

Die Mutter: Ich bin sehr froh, dass Arina durch die Operation in Deutschland eine Chance hat, vielen Operationen zu entkommen, wo nicht klar ist, ob sie den Zustand verbessern und wie es weiter geht.“

„Ein Herz für Kinder“

BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“
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