Artem will endlich ohne Anfälle leben

Aygul (26) und Oleg haben zwei wunderbare Söhne, die ihr ganzes Glück sind. Doch der jüngste Spross Artem (2) ist zugleich auch ihr größtes Sorgenkind, denn der Junge leidet an schwerer Epilepsie und Tetraspastik.

Der Junge kam in Tatarstan, einer autonome Republik im östlichen Teil des europäischen Russlands einige Wochen zu früh zur Welt, lag deshalb lange auf der Intensivstation. Da es während der Geburt zu Komplikationen kam, wurde offenbar auch die Epilepsie ausgelöst.

In Russland versuchten die Ärzte mittels Medikamenten die heftigen Krampfanfällen zu unterdrücken. Aygul: „Die Medikamente, die verschrieben wurden, zeigten leider keine Wirkung.“

Da den Ärzten zudem aber auch die Erfahrung in der Behandlung von Epilepsie-Erkrankungen fehlt, entschlossen sich die Eltern Hilfe in Deutschland zu suchen. Sie wünschen sich nichts sehnlicher, als das Artem endlich von den heftigen Schüttelkrämpfen befreit wird, denn jeder Anfall bedeutet zugleich, das Areale im Gehirn zerstört werden, wodurch Artem auf lange sich in seiner Entwicklung beeinträchtigt sein würde.

Das Epilepsiezentrum Kork, das europaweit als eine der besten Einrichtungen in der Behandlung der Erkrankung gilt, erklärte sich bereit, Atrem aufzunehmen. Zunächst ist eine genaue Diagnostik erforderlich, um dann eine gezielte medikamentöse Einstellung durchführen zu können.

Die Kosten, die dabei entstehen, kann die Familie allerdings nicht allein aufbringen, sodass „Ein Herz für Kinder“ sich bereit erklärte zu helfen, damit Artems Leiden endlich gelindert werden können.

„Ein Herz für Kinder“

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