Retten Sie das Wertvollste, was Anna hat

Die Geburt eines Babys bedeutet immer großes Glück für die Eltern! Ein Kind zu erwarten, ist ein spannender und aufregender Prozess im Leben einer jeden Mutter. Doch für Anna (35) war diese Zeit oft überschattet. Sie hatte mehrere Fehlgeburten, lange Zeit galt sie als unfruchtbar.

Anna: „Trotzdem hatten mein Mann Artjom und ich die Hoffnung während 7 Jahren nicht aufgegeben und den Mut nicht sinken lassen. Wir haben die Hände nicht in den Schoss gelegt, aktiv gehandelt, zu Gott gebetet, alle möglichen und unmöglichen Heilverfahren probiert.“

Dann endlich vor einem Jahr hielten sie ihr kleines Glück in den Armen. Die Mutter: „Wir nannten unseren Sohn Artem. Dieser Name bedeutet “heil und gesund”.

Schwangerschaft und Geburt verliefen ohne Probleme – nichts deutete auf das Unheil hin. Aber am zweiten Tag bemerkte die Ärztin, dass der Junge baue Lippen bekam und sagte Anna, dass bei Artem der Verdacht auf Herzfehler besteht.

Die geschockte Mutter: „Ich wollte es einfach nicht glauben! Ein Spezialist aus dem Bakulew-Zentrum kam und machte eine Ultraschalluntersuchung. Als er die Diagnose verkündete, verlor ich den Boden unter meinen Füssen. Wie aus weiter Ferne hörte ich die Worte des Arztes. Mein kleiner Sohn hat einen Herzfehler – eine kritische Aortenklappenstenose. Das Herz nimmt den ganzen Brustkorb ein. Wenn das Kind nicht operiert wird, wird es sterben.“

Mittels einer Ballonplastik schafften es die Ärzte in Russland, dass Leben des Babys zu retten. In den folgenden Monaten stabilisierte sich der Zustand des Jungen, er begann zu essen und wurde kräftiger.

Inzwischen wurde Artem ein Jahr alt und das kleine Herz arbeitete zufrieden stellend. Jedoch näherte sich die Klappeninsuffizienz nun einem kritischen Punkt und auftretende Änderungen im Herzen wären unumkehrbar.

Deshalb brauchte er eine schwierige Operation, die in Russland nicht durchgeführt werden konnte. Den Ärzten fehlt es an Erfahrung und der nötigen Ausrüstung, sodass die Gefahr bestünde, dass Artem bei dem Eingriff stirbt.

Die Eltern nahmen deshalb Kontakt mit dem Klinikum Bad Oeynhausen auf, wo die Chance bestand, das kleine Herz zu retten.

„Ein Herz für Kinder“ half der Familie bei der Finanzierung der lebensrettenden Operation. Die Mutter: „Danke, dass Sie uns geholfen haben, unserem Sohn noch ein Leben zu schenken. Er ist doch solch ein strahlendes und fröhliches Kind! Er ist das Wertvollste was wir haben.“

„Ein Herz für Kinder“

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