Schock-Diagnose Hirntumor

Aus seinen Augen kullern dicke Tränen. Tränen der Angst, Tränen der Verzweiflung. Obwohl Artem erst sechs Jahre alt ist, muss er schon gegen den Tod kämpfen.

Der Junge aus der Ukraine leidet an einem Medulloblastom – einem bösartigen Tumor des Kleinhirns. Die Fünf-Jahresüberlebensrate liegt bei 66 Prozent, wenn der Tumor vollständig entfernt werden kann aber bei hoffnungsvollen 99 Prozent.

In der Ukraine wurde mehere Therapieversuche unternommen, die aber allesamt nicht sehr erfolgreich waren. Eine OP konnte in Artems Heimat nicht durchgeführt werden, weil die Kliniken nicht über die notwendigen modernen Geräte verfügen, die für einen solch komplizierten Eingriff unabdingbar sind.

Die Eltern suchten deshalb Hilfe am Health Corporation Center in Israel. Die Spezialisten dort erklärten sich bereit, den Jungen zu behandeln und sehen gute Heilungschancen.

Der Familie ist es mit Hilfe von Freunden, Verwandten und Bekannten gelungen, rund 40 000 Euro zu sammeln. Mit dem Geld konnte Artems überlebenswichtige Behandlung bereits im Januar begonnen werden. Er bekommt sowohl stationär als auch ambulant mehrere Blöcke Chemotherapie, im Anschluss ist noch eine Strahlentherapie geplant.

Die Kosten des Aufenthalts in Israel übersteigen jedoch bei Weitem die Summe, die die Eltern zur Verfügung hatten. Damit die Therapie fortgeführt werden kann, erklärte sich „Ein Herz für Kinder“ bereit, sich an den ausstehenden Behandlungskosten zu beteiligen, damit Artem die Chance bekommt, wieder ganz gesund zu werden.

„Ein Herz für Kinder“

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