Lymphangiom am rechten Oberschenkel

Artemij (3) ist das erste und lang erwartende Kind Uljana (24). Während der normalen Geburt hätte er Tachykardie erlitten. Die Gefahr, dass der Kleine während der natürlichen Geburt stirbt, war einfach zu groß. Deshalb entschieden sich die Ärzte für einen Kaiserschnitt, Artemij kam gesund zur Welt.

Mit drei Monaten bekam der kleine Junge aus Russland Impfungen in seinen Oberschenkel und zwei Wochen später schwoll sein rechter Oberschenkel auf einmal an. Nach der Untersuchung folgte die erschreckende Diagnose: Lymphangiom des rechten Oberschenkels, das starke Schmerzen verursacht. Der Junge wurde bereits vier Mal in Arvamir und Krasnodar operiert – leider erfolglos.

Die alleinerziehende Mutter hörte von anderen Eltern, dass die Krankheit in Deutschland mit Hilfe von Picibanil, einem speziellen Medikament, geheilt werden kann. Gleich verschickte sie an Kliniken Deutschlands die Anfragen und bekam eine positive Antwort vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Lübeck. Hier erklärten sich die Ärzte bereit, den Jungen zu behandeln und der Mutter wurde so die Hoffnung auf einen guten Ausgang der Krankheit geschenkt.

Allerdings ist die Behandlung in Deutschland auch mit hohen Kosten verbunden, die die Mutter nicht aufbringen kann. Uljana hat ihren Job verloren und so kein Einkommen. Um Artemij die Chance auf Genesung zu schenken, erklärte sich „Ein Herz für Kinder“ bereit, sich an den Behandlungskosten zu beteiligen.

„Ein Herz für Kinder“

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